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Inkasso-Forderung ohne Rechnung oder Mahnung aufgrund von Adressänderung


| 21.09.2017 11:18 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von



Hallo,

ich wäre dankbar für eine Einschätzung zu folgendem Sachverhalt:

Im März 2013 habe ich ein Zeitschriften-Abo verschenkt. Dieses verlängert sich wie üblich jährlich. Am 08.03.17 wurde mein Konto mit dem neuen Jahresbetrag in Höhe von 96,90 EUR belastet. Da ich davon ausging, dass ich das Abo bereits gekündigt hatte, habe ich beim Kundenservice des Verlags per Mail nachgefragt, weshalb die Abbuchung erfolgte und sie darüber informiert, dass ich die Lastschrift zurückgegeben habe. Nachdem ich informiert wurde, dass das Abo weiterhin läuft habe ich es am 13.03.17 per Mail gekündigt und die Kündigung wurde mir zum 17.03.17 bestätigt.

Am 08.09.17 ging bei der Adresse meiner Eltern ein Inkasso-Schreiben ein, in dem ich zur Zahlung von 86,77 EUR aufgefordert wurde, wobei die Grundforderung ohne Gebühren 5,70 EUR beträgt. Nachdem ich das Inkasso-Unternehmen über die Kündigung informiert habe und um Klärung bat, habe ich ein weiteres Schreiben erhalten, dass sich die Grundforderung in Höhe von 5,70 EUR auf den Zeitraum im März bezieht. Vermutlich ist das der Preis der Ausgaben zwischen dem Beginn des neuen Abo-Jahres und dem Datum meiner Kündigung zum 17.03.

Während mir die Grundforderung in Höhe von 5,70 EUR berechtigt erscheint, erschließt es sich mir nicht, dass der Verlag mich in der Kündigungsbestätigung per Mail nicht über die offene Forderung informiert hat, obwohl ich mitgeteilt habe, dass ich die Lastschrift zurückgegeben habe. Auch habe ich keine Rechnungen oder Mahnung erhalten. Letzteres ist jedoch auch dem Umstand geschuldet sein, dass ich mehrfach innerhalb Deutschlands umgezogen bin und meine neue Adresse dem Verlag nicht mitgeteilt habe. Aufgrund des Post-Rücklaufs hätte dem Verlag jedoch klar sein müssen, dass die Adresse nicht mehr aktuell ist. Die Adresse meiner Eltern wurde vermutlich über eine Adressermittlung in Erfahrung gebracht, da dies neben den Kosten für die Rücklastschrift, den Mahnungen (inkl telefonischem Mahnservice) und das Inkassobüro ein Posten der Gebühren ist, die mir in Rechnung gestellt werden.

Vielen Dank vorab und beste Grüße
21.09.2017 | 13:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es kommt entscheidend darauf an, ob die Hauptforderung begründet und vor allem fällig ist. Fällig ist die Hauptforderung, wenn Ihnen eine Rechnung zugestellt wird oder das Zahlungsziel am Kalender bestimmt ist. Im Falle eines Abos erhalten Sie meistens Rechnungen. Sollte der Verlag Ihnen keine Rechnung zugestellt haben, liegt keine Fälligkeit vor und damit wären auch die gesamten Inkassokosten, Ermittlungskosten etc. hinfällig.

Sollte allerdings eine Rechnung an eine ehemalige Anschrift wirksam zugegangen sein, müssten Sie aufgrund Ihres Zahlungsverzuges auch die Kosten (Inkassokosten etc) tragen.

Daher empfehle ich Ihnen, beim Verlag nachzufragen, wann Ihnen an welche Adresse eine Rechnung zugestellt sein soll. Wenn Sie die Angelegenheit mit wenig Aufwand lösen wollen,
können Sie dem Inkassounternehmen auch mitteilen, dass Sie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht 30 Euro zahlen. Erfahrungsgemäß wird der Gläubiger voraussichtlich zustimmen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.
Fachanwalt für Verkehrsrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 21.09.2017 | 13:56


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