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Inkasso Flexstrom


19.12.2012 23:26 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Habe FS 5600 big family Paket seit 2009 (Zahlen sind gerundet)

Anfang Juni 2012 erhielt ich ein Schreiben von FS:
lt. Verbrauchsprognose des örtlichen Netzbetreibers würde ich 2012 ca. 7300kWh verbrauchen.
Hieraus errechnet sich, so FS, ein neuer vierteljährlicher Gesamtbetrag der ca. 130€ höher als die erste Rate für 2012 läge.
"Diese werden wir innerhalb 7 Tagen von ihrer bei uns hinterlegten Bankverbindung abbuchen" so FS.
Diese Erhöhung und der geviertelte Paketpreis wurde dann ab Juni 2012 vierteljährlich, bis heute also 3 mal abgebucht. Vertragsende bisher ungekündigt ist Ende Feb. 2013.

Eine Nachfrage meinerseits vor ein paar Tagen bei meinem Netzbetreiber ergab:
"...für 2012 wurde keine Prognose an FS übermittelt! Die Prognose 7300kWh die FS angibt, könnte die aus 2011 sein."
Und so scheint es zu sein, 2011 hat mein Netzbetreiber an FS eine Verbrauchsprognose übermittelt die absolut identisch mit der ist, die mir FS dann auch im Juni für 2012 angab.
(Info meinerseits: Mein Verbrauch lag in 2011 durch zusätzliches heizen mit Strom (Defekt in der Zentralheizung) bei über 6900kWh, aber nicht bei 7300kWh wie prognostiziert. Für 2013 wurden lt. örtl. Netzbetreiber aktuell 6100kWh Verbrauchsprognose übermittelt und bereits von FS bestätigt.)
Meine eigene Hochrechnung mit den aktuellen Zählerstanden ergibt voraussichtlich einen Verbrauch von weniger als 6000kWh, d.h. ich habe durch die überhöhte Verbrauchsprognose seitens FS jetzt schon viel zu viel bezahlt!

Ich könnte, wenn ich den letzten Mehrverbrauchswert aus meiner letzten Abrechnung ansetze, mehr als 1200kWh drüber kommen, ohne auch nur einen Cent mehr zu zahlen, aber jetzt kommt's:
Dezember 2012: Schreiben von Inkasso Sy----o. Zahlungsaufforderung von zusätzlichen 525€ plus Gebühren. d.h. ich hätte dann über 900€ zusätzlich gezahlt.
Ich dürfte dann, bei sagen wir mal bei geschätzten 0.40Cent Mehrverbrauchskostenkosten mehr als 2250kWh "d'rüberhauen". Das werde und will ich aber nicht mehr schaffen....
Im Inkassoschreiben steht unten noch kleiner geschrieben:
"PS: Wir setzen Sie hiermit in Kenntnis, dass wir Daten zu Ihrer Person gespeichert haben und wir diese bei Ausbleiben der Zahlung oder substantiierten Einwendungen an eine Wirtschaftsdatei übermitteln werden, so dass gegebenfalls zukünfige Vertragsabschlüsse abgelehnt werden könnten. Hierzu sind wir nach §28a Abs. 1 Nr. 4 BDSG berechtigt"
Frage: wie sollte ich mich verhalten, oder wer will (könnte) helfen?
Habe FS 5600 big family Paket seit 2009 (Zahlen sind gerundet)

Anfang Juni 2012 erhielt ich ein Schreiben von FS:
lt. Verbrauchsprognose des örtlichen Netzbetreibers würde ich 2012 ca. 7300kWh verbrauchen.
Hieraus errechnet sich, so FS, ein neuer vierteljährlicher Gesamtbetrag der ca. 130€ höher als die erste Rate für 2012 lag.
"Diese werden wir innerhalb 7 Tagen von ihrer bei uns hinterlegten Bankverbindung abbuchen" so FS.
Diese Erhöhung und der geviertelte Paketpreis wurden dann ab Juni 2012 vierteljährlich bis heute also 3 mal abgebucht.
Eine Nachfrage meinerseits vor ein paar Tagen bei meinem Netzbetreiber ergab:
"...für 2012 wurde keine Prognose an FS übermittelt! Die Prognose 7300kWh die FS angibt, könnte die aus 2011 sein."
Und so scheint es zu sein, 2011 hat mein Netzbetreiber an FS eine Verbrauchsprognose übermittelt die absolut identisch mit der ist, die mir FS im Juni für 2012 angab!!
(Info meinerseits: Mein Verbrauch lag in 2011 durch zusätzliches Heizen mit Strom (Defekt in der Zentralheizung) bei über 6900kWh, aber nicht bei 7300kWh wie prognostiziert. Für 2013 wurden lt. örtl. Netzbetreiber aktuell 6100kWh Verbrauchsprognose übermittelt und von FS bestätigt.)
Meine eigene Hochrechnung mit den aktuellen Zählerstanden ergibt voraussichtlich einen Verbrauch von weniger als 6000kWh, d.h. ich habe durch die überhöhte Verbrauchsprognose seitens FS jetzt schon viel zu viel bezahlt!
Ich könnte, wenn ich den letzten Mehrverbrauchswert aus meiner letzten Abrechnung ansetzen würde, mehr als 6800kWh verbrauchen, ohne nur einen Cent mehr zu zahlen!
Aber jetzt kommt's:
Dezember 2012: Schreiben von Inkasso Sy----o. Zahlungsaufforderung von zusätzlichen 525€ plus Gebühren. d.h. ich hätte dann über 900€ zusätzlich gezahlt.
Ich dürfte dann, bei sagen wir mal bei geschätzten 0.40Cent Mehrverbrauchskostenkosten mehr als 2250kWh "d'rüberhauen". Das werde und will ich auch nicht mehr schaffen....
Im Inkassoschreiben steht unten in kleiner Schrift:
"PS: Wir setzen Sie hiermit in Kenntnis, dass wir Daten zu Ihrer Person gespeichert haben und wir diese bei Ausbleiben der Zahlung oder substantiierten Einwendungen an eine Wirtschaftsdatei übermitteln werden,
so dass gegebenenfalls zukünftige Vertragsabschlüsse abgelehnt werden könnten. Hierzu sind wir nach §28a Abs. 1 Nr. 4 BDSG berechtigt"

Frage: wie sollte ich mich verhalten, wer will helfen? Inkassofrist läuft bald aus.
MfG
Erni

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bitte beachten Sie dabei, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage anhand des von Ihnen dargestellten Sachverhaltes zu geben. Eine persönliche Beratung und Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. Das Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer vollständig anderen rechtlichen Beurteilung führen.

Nach Ihrer Darstellung des Sachverhaltes haben Sie in 2012 durch Bankeinzug von F.S. Ihre Stromrechnung vollständig bezahlt und aufgrund des Endverbrauchs unter 7300 kWh sogar noch ein Guthaben. Eine weitere Abrechnung mit Rückständen von F.S. liegt nicht vor und Sie haben auch keine weitere Rechnung erhalten .

In rechtlicher Hinsicht fehlt es daher m.E. nach an einer rechtlichen Grundlage für die Zahlung weiterer 525,00 € und es ist auch nicht ersichtlich, woraus sich dieser Betrag ergeben soll.

Zudem sind Sie m.E. nach auch nicht verpflichtet, Mahnungskosten oder sonstige Verzugsschäden zu zahlen, da Sie nach Ihren Angaben weder eine Abrechnung mit Zahlungsrückständen noch eine Mahnung bezüglich des geforderten Betrages erhalten haben. Eine Rechtsgrundlage für einen Verzug ist daher ebenfalls nicht ersichtlich. Demnach gibt es auch keine ersichtliche Rechtsgrundlage für eine Mitteilung gemäß §28a Abs. 1 Nr. 4 BDSG. Nach dem jetzigen Stand ist das Inkassobüro der angedrohten Mitteilung nicht berechtigt.

Ich rate Ihnen daher, bezüglich der Aufforderung durch die Inkassofirma, den geforderten Betrag nicht zu zahlen und den Sachverhalt in einem Schreiben an die Inkassofirma darzustellen.
Sie sollten dem Inkassobüro mitteilen, dass bisher alle Abrechnungen von F.S. durch Bankeinzug bezahlt wurden und Sie weder eine weitere Rechnung, noch Zahlungsaufforderung von F.S. erhalten haben. Zudem sollten Sie auch darlegen, dass Ihnen der Betrag nicht nachvollziehbar ist und eine Forderungsaufstellung einfordern.

In der Regel sollte die Sache dann durch die Inkassofirma eingestellt werden.


Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort eine weitergeholfen zu haben. Bei Verständnisfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Nözel
Rechtsanwältin

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