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Informationspflicht durch Steuerberater


09.06.2017 17:10 |
Preis: 25,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe durch meien Stb gestern die Rechnung für meine Lohnsteuererklärung mit Kleingewerbe erhalten. Berechnet wurde eine Summe von € 450,--. Das erscheint mir ziemlich hoch. Erhaltener Lohn ca. 30 K, Gewinn aus Nebengewerbe ca € 700,-- dazu USt Erklärung.

Mit geht es hauptsächlich um die Frage, in wie weit ein Stb gemäß der Neufassung von § 4 StBVV vom 23.07.16, über die Möglichkeit einer Abweichung des gesetzlichen Honorars informieren muss. Darüber sind wir nicht informiert worden. Da wir bei unseren Stb insgesamt 3 Mandantschaften haben, ist es unwahrscheinlich, dass wir bspw. 3 Briefe nicht bekommen oder geöffnet haben.

Also zusammengefasst, müssen wir Rechnungen akzeptieren, wenn der obengenannten Informationspflicht nicht nachgekommen wurde. Falsl wir das nciht müssen, was sind die Folgen?
Guten Morgen,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

§ 4 Abs. 4 StBVV regelt den Umfang der Informationspflicht wie folgt:

"Der Steuerberater hat den Auftraggeber in Textform darauf hinzuweisen, dass eine höhere oder niedrigere als die gesetzliche Vergütung in Textform vereinbart werden kann."

Wichtig ist also Einhaltung der Textform (kann auch email sein) und der Hinweis, DASS von der gesetzlichen Vergütung abweichende Beträge vereinbart werden können.

Sofern dieser Hinweis nicht erfolgt ist, reduziert sich der Gebührenanspruch des StB auf den gesetzlichen Anspruch.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.06.2017 | 12:54

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Verstehe ich es richtig, dass ich trotz des Nichtnachkommens der Informationspflicht, die gesetzlichen Gebühren auf jeden Fal zu zahlen habe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.06.2017 | 13:30

Das verstehen Sie richtig.

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