Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.658
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Inbesitznahme eines befriedeten Waldgrundstücks durch Baufirma /Bauträger


| 18.12.2016 20:12 |
Preis: 50,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein eingezäuntes Waldgrundstück liegt an einer Bundesstraße .Es werden Bauarbeiten an 2 Grenzseiten des Flurstücks im Auftrag des Landesstraßenbauamtes durch einen Bauunternehmer durchgeführt.Dazu wurde ein Bauvertrag zur vorübergehenden Nutzung abgeschlossen über eine klar abgegrenzte Fläche.
Durch Schwierigkeiten bei den Bauarbeiten und in der Planung wurden nachfolgend ohne mein Wissen Flächen im befriedeten Waldstückbereich genutzt und auch durch technische Installationen in Besitz genommen.Der Wald ist von meiner Wohnung 570 km entfernt und Freude wiesen mich auf die zusätzliche Benutzung unter Inkaufnahme auch von Bewuchsschäden hin.
Auf Nachfrage wurde dies aber bestritten.Ich fuhr also hin und stellte fest,das größere Flächen(~ 400 m²) widerrechtlich und ohne meine Genehmigung in Besitz und div.Nutzung genommen wurden.Ich habe als Schadenersatz dafür für 8 Monate eine angemessene Miete,Aufwands-und Fahrtkostenersatz gefordert,ansonsten zur sofortigen Räumung dieser Flächen aufgefordert mit Frist von etwa 3 Wochen zum Monatsende
Es wurde die Flächennutzung nun z.T. zugegeben und ein Kleinstbetrag dafür angeboten.Den habe ich abgelehnt und die Räumung nun mit unterschriebenem Fax noch mal wiederholt..Nach Fristablauf sollte mit einer Strafanzeige nach §123 StGB gerechnet werden.Zudem mit einer Schadenersatzklage nach Abschluß der Bauarbeiten und Rückgabe der lt. Vertrag genutzten Fläche.
18.12.2016 | 21:00

Antwort

von


1310 Bewertungen
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: www.kanzlei-hoffmeyer.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sind hierbei im absoluten Recht, zunächst Nutzungsersatz zu fordern in Höhe der prozentualen Teilfläche, zu der Sie bereits einen Vertrag abgeschlossen haben. Außerdem müssen Ihnen die Fahrtkosten ersetzt werden, da die Behörde die widerrechtliche Nutzung nicht gleich zugegeben hatte.

Unabhängig der Strafanzeige, die womöglich eingestellt wird mangels öffentlichem Interesse, sollten Sie zivilrechtlich auf Räumung klagen. Diese Klage geht glatt durch und die Kosten hat sodann die Behörde zu tragen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 19.12.2016 | 13:09

Guten Tag!
Ich habe Ihre Antwort verstanden.Sie entspricht ja weitestgehend meiner Vorstellung.
Ich habe zum 31.12.16 die abschließende Räumung per Mail und Fax gefordert auf allen nichtgenehmigten Flächen.
Ich würde Ihnen die Angelegenheit gern im nächsten Jahr nach Fristablauf übertragen,da eine Einigung mit der Landesstr. Behörde unwahrscheinlich scheint,sowohl für den geforderten Ausgleich von ~4000€ als auch wegen der Räumungsklage.Die Baumaßnahme wird etwa im Februar enden,alle Fakten sind per Video und Fotos ausreichend gesichert.
Welches Kostenrisiko besteht für mich in 1. Instanz?Und wie würde es weiterlaufen in Ihren Händen?
MfG.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.12.2016 | 13:15

Sehr geehrter Fragesteller,

das Kostenrisiko besteht in den Gerichtskosten, die abhängig vom Streitwert ca. € 500,00 betragen und die eigenen Kosten der Durchsetzung, da die Behörde sich selbst ohne zusätzliche Beauftragung eines Rechtsanwaltes vertritt, wobei ich Ihnen vorab vor der Klageeinreichung schon sage, wie groß die Chancen sind und ob es Aussicht auf Erfolg. Nach derzeitiger Einschätzung sehe ich hier überhaupt keine Probleme.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 19.12.2016 | 17:35


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Es wurde alles beantwortet und erwähnt,was man in so einer ersten Anfrage eben bearbeiten kann.
Damit bin ich zufrieden und gedenke,die rechtliche Auseinandersetzung von diesem R.A. führen zu lassen."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Felix Hoffmeyer »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 19.12.2016
4,4/5.0

Es wurde alles beantwortet und erwähnt,was man in so einer ersten Anfrage eben bearbeiten kann.
Damit bin ich zufrieden und gedenke,die rechtliche Auseinandersetzung von diesem R.A. führen zu lassen.


ANTWORT VON

1310 Bewertungen

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: www.kanzlei-hoffmeyer.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht