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Immobilienkauf/Erbrecht


02.12.2013 14:59 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrter Herr Anwalt,
wir haben ein Haus gefunden, welches wir kaufen möchten. Wie üblich nahmen wir Kontakt zu dem Verkäufer auf, nach der Besichtigung des Hauses einigten wir uns auf einen Kaufpreis von 70 000 Euro. Der Verkäufer steht als Einziger als Eigentümer im Grundbuch. Seine Eltern sind verstorben und es besteht ein Übergabevertrag aus dem Jahr 2000. Der Kaufvertragsentwurf wurde uns vom Notar zugeschickt und in 3 Tagen soll nun die Beurkundung stattfinden. Soeben bekam ich von der Notarin die Nachricht, dass sich seine Schwester eine Höchstsicherungshypothek von 60 758,75 Euro in das Grundbuch hat eintragen lassen. Was bedeutet das für uns? Bekommt die Schwester jetzt dieses Geld? Was ist eine Höchstsicherungshypothek?
Vielen Dank im Voraus MfG Susanne

-- Einsatz geändert am 02.12.2013 15:21:36

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine solche Hypothek bestimmt einen Höchstbetrag, bis zu dem das Grundstück haften soll. Weitere Forderungen bleiben vorbehalten.

Eine solche Höchstbetragshypothek kann zur Sicherung für alle bestehenden und zukünftigen Forderungen bestellt werden, auch zur Sicherung von Erbschaftsansprüchen, um die es hier geht.

Es ist also ein Sicherungsrecht der Schwester, wobei das Grundstück zur Sicherung dient.


Sie müssen also darauf achten, dass Sie nicht ohne Löschung dieser Sicherungsrechte zahlen.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass Sie an den Verkäufer gezahlt haben, aber das Grundstück trotzdem nochmals für die rund 60.000 € haftet.

Achten Sie also darauf, dass das Grundstück lastenfrei übertragen wird. Sprechen Sie mit Verkäufer und Notar und machen Sie das zur Bedingung.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
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