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Hunderhaltung


12.12.2011 15:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Hallo !
ich bin eine Studentin und wohne in ein Studentenwohnheimanlage in der Familienwohnung in EG. da ich drei Kinder habe und keine Kinderbetreungplätze habe kommt zu mir um mir zu helfen meine Mutter . Sie ist erlich gesagt offte bei mir alls bei sich zu hause ist auch übernachtet sie oft bei mir und wenn sie Urlaub hat ist sie auch bei mir.Sie hat ein kl. Hund ( zwerg Pudel ) .heute war der verwaltung bei mir, sie sagten dass Hund muss weg , da ein Student(normale Student ohne Kinder hat eine Zimmer ) aus dritte Stock hat sich mehrmals beschwert.Bei mir hat er sich niemals gemeldet , und geht aus der Zimmer nicht raus wenn ich oder ich mit der verwaltung anklopfe. Interessante Weise ihn stören von ihn organisierte Party nicht dass lehrnen.Der Hund ist fast gar nicht allein , daswegen dass ist Unnsinn mit dem Hundebell und andere nachbarn beschweren sich nicht.Ich kann nicht Studieren ohne Hilfe von meine Mutter , sie kann nicht ohne Hund .Hunderhaltung ist bei uns verboten,sonst fristlose Kündigung.
Wie ist die rechtliche lage?
Was kann ich dagegen machen?
Was darf die verwaltung , was nicht, sie haben mir ein Tag gegeben , sonst räumen sie Hund selbs mit Polizei weg ?
danke

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Grundsätzlich ist der Vermieter nicht gehindert, die Hundehaltung vertraglich zu verbieten oder von seiner ausdrücklichen Genehmigung abhängig zu machen; das kann auch durch Formularvertrag geschehen, sofern dabei die Kleintierhaltung ausdrücklich ausgenommen wird. Das Halten eines Hundes in Ihrer Wohnung wird bei einem wirksam vereinbarten Hundehaltungsverbot den Vermieter daher berechtigen von Ihnen Unterlassung zu verlangen, ohne dass er hierfür eine konkrete Störung nachweisen oder Ihre besonderen Umstände berücksichtigen müßte. Aufgrund eines wirksam mietvertraglich vereinbarten Hundehaltungsverbots ist es dem Mieter zudem grundsätzlich auch verboten, Hunde, deren Halter ein Dritter ist, in der Wohnung regelmäßig zu beherbergen. Nach einer Abmahnung wird auch eine fristlose Kündigung des Wohnraummietverhältnisses in Betracht kommen. Ein Abholen des Hundes durch die Polizei nach Ablauf einer Frist von einem Tag wird hingegen nicht möglich sein. Ich rate Ihnen, die Verwaltung erneut zu kontaktieren und zu versuchen mit dieser eine einverständliche Lösung unter Darlegung Ihrer besonderen Umstände herbeizuführen. Darüber sollten Sie anwaltlich überprüfen lassen, ob das Hundehaltungsverbot wirksam vereinbart wurde.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin
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