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Hund im Auto


| 04.11.2005 18:22 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Ich mußte heute meinen Hund im geparkten Auto lassen, da ich als Zeugin zum Gericht mußte.
Das Auto wurde um 11 Uhr abgestellt, ein Parkschein wurde vorschriftsmäßig gelöst. Um 11:15 wurde eine Zahlkarte unter den Scheibenwischer gesteckt. Als Vermerk stand auf der Rückseite 15.-Euro ...Begründung: Hund im Auto.
Ist es verboten, einen Hund im geparkten Auto zu lassen? Das Fenster war einen Spalt geöffnet und die Außentemperaturen waren ja auch nicht allzu hoch (12 Grad).

Vielen Dank im Voraus
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne wie folgt:

Grundsätzlich können Sie im Geltungsbereich der StVO Ihren Hund im stehenden Auto aufbewahren, wie es Ihnen beliebt. Ich schreibe grundsätzlich, weil natürlich zum einen Sie oder andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden dürfen (dürfte hier nicht vorliegen) und zum anderen im geparkten Auto aufbewahrte Hunde wegen der schnellen und extremen Hitzeentwicklung schon häufig Schaden nahmen. Leider teilen Sie die Ihnen zur Last gelegte Nr. des Bussgeldkataloges nicht mit, was etwas Klarheit in den Sachverhalt bringen könnte. Ich kann mir die Verwarnung aber nur unter letztgenanntem Aspekt vorstellen, allerdings ist Anfang November hier eigentlich die falsche Jahreszeit für das doch sehr entschlossene Eingreifen Ihnen gegenüber.

Diese auf der Hand liegenden Zweifel an der Verwarnung sollten Sie der Behörde mitteilen, das Verwarnungsgeld nicht innerhalb der Einwochenfrist zahlen und eine Einstellung des Verfahrens anregen.

Nur der Vollständigkeit halber weise ich noch darauf hin, dass bei verkehrsrechtlichen Ordnungswidrigkeiten „im untersten Bereich“ auch eine Verwarnung ohne Verwarnungsgeld in Betracht kommt. Denn gerade die Verwarnung ohne Verwarnungsgeld bietet der Polizei eine probate Möglichkeit, mit verkehrspädagogischen Mitteln auf ein zukünftig bewussteres Verkehrsverhalten des Betroffenen hinzuwirken –was sich aber in der Praxis eher selten beobachten lässt.


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

Nachfrage vom Fragesteller 05.11.2005 | 18:25

Danke für die schnelle Antwort!
Die Nummer lautet 112152, was bedeuten würde, Parken in eingeschränktem Halteverbot, was ich aber nicht getan habe, ich habe einen Parkschein in einem Parkscheinautomaten gelöst und auch sichtbat ins Auto gelegt.
Außerdem steht noch bei 15 Euro "Hund im Auto" ein Zeichen URO2 HRO1.
Muß ich jetzt schriftlich Einspruch einlegen, oder reicht das telefonisch unter Angabe des Aktenzeichens?

Danke und schönes Wochenende!



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.11.2005 | 18:36

Guten Abend,

den von Ihnen beschriebenen Inhalt des "Knöllchens" verstehe wer will, ich verstehe ihn genauso wenig wie Sie.

Da es sich um eine Verwarnung handelt, müssten Sie innerhalb der Einwochenfrist zahlen. Dann wäre das Verfahren abgeschlossen. Andernfalls gilt das „Knöllchen“ als Anhörung. Dieses Recht sollten Sie wahrnehmen und innerhalb der kurzen Frist Ihre plausiblen Gründe SCHRIFTLICH gegen die Verwarnung vortragen. So wie Sie den Sachverhalt mir mitteilen, dürfte dann viel für eine Einstellung sprechen.

Freundliche Grüsse

RA Schimpf

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