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Honorarvorschuss


11.11.2004 12:10 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Sehr geehrter Herr/Frau RA,

Ra L. hat zwei Fälle bearbeitet.

erster Fall: RA L. bittet schriftlich um einen Honorarschuss von 500,--€ am 27.02.03 den ich bezahlte.
Eine Rechnung habe ich bis zum heutigen Zeitpunkt für diesen Fall nicht erhalten.

zweiter Fall ist erst 4 Monate später eingetreten. Es hat mir am 18.09.2003 eine Rechnung über 204,74 € übersandt.

RA L. hat mich angemahnt, die 204,74 € zu überweisen, worauf ich ihn darauf hinwies, daß ich bereits 500 € bezahlt habe. RA L. schrieb zurück: Die 500 € habe er im ersten Fall (Verfahren) vereinnahmt.
RA L. hat noch zweimal gemahnt.

Nun erhalte ich vom Amtsgericht Stuttgart einen Mahnbescheid über 204,74 € nebst Gerichts- und Mahnkosten.

Meine Frage: Ist die Rechnung von 204,74 € nicht mit dem Honorarvorschuss (Formulierung von RA L.) bezahlt worden. RA L. hätte mir doch für den ersten Fall eine Rechnung stellen müssen.

Soll ich Widerspruch zum Mahnbescheid einlegen.
Das ist doch nicht korrekt.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüssen
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihren Schilderungen entnehme ich, dass die Zahlungen auf verschiedene Mandate, also Anwaltsbeauftragungen entfallen. Die erste Zahlung über 500 EUR im ersten Fall, die weitere Forderung betrifft einen anderen Fall.

In diesem Fall werden Sie um die Bezahlung nicht herumkommen, wenn dieser eine schriftliche, nachprüfbare Rechnung zu Grunde liegt. Ein Widerspruch gegen den MB hat damit keine Aussicht auf Erfolg.

Was die erste Zahlung angeht, so hätte Ihnen selbstverständlich ebenfalls eine schriftliche, nachprüfbare Rechnung erteilt werden müssen. Lässt sich jetzt aufgrund des Fehlens einer Rechnung nicht zweifelsfrei nachvollziehen, auf welchen Fall diese Zahlung entfallen soll, so besteht natürlich eine Unsicherheit über die Berechtigung der neuen Forderung.
Sollte dies der Fall sein, so sollten Sie wiederum einen Widerspruch gegen den MB in Erwägung ziehen. RA L ist dann gezwungen, seinen geltend gemachten Anspruch zu begründen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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