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Honorar für Antrag auf Bauvorbescheid


19.03.2017 11:46 |
Preis: 50,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von



Hallo,
wir haben vor etwa einem halben Jahr eine Absage vom Bauamt für ein Bauvorhaben erhalten, was dem einreichenden Ingenieuerbüro für den Antrag auf Bauvorbescheid honoriert wurde.
Jetzt haben wir das gleiche Projekt, vom gleichen Ingenieuerbüro, in etwas abgeänderter Ausführung erneut einreichen lassen.

Ist es Rechtens, das hier wiederholt vom Ingenieurbüro ein nicht unerhebliches Honorar für das gleiche Projekt eingefordert wird?

Mfg
19.03.2017 | 15:04

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Es kommt hierbei zunächst darauf an, auf welches Verschulden die Ablehnung zurückzuführen ist. Wenn Sie das Architekturbüro nicht darüber aufgeklärt, dass es möglicherweise Probleme bei dem Antrag geben könnte, dann müssten Sie insoweit keine weiteren Kosten tragen.

Nur falls Sie das Architekturbüro darauf hingewiesen hat, dass das Projekt in der Form möglicherweise nicht genehmigt werden könnte, müssten Sie einen Teil der Kosten doppelt zahlen.
Dies betrifft aber nicht alle Kosten, sondern lediglich die Gewerke, die das Architekturbüro aufgrund der Andersplanung neu berechnen musste.
Hier zu muss das Architekturbüro Auskunft geben, sodass Sie sodann nur die Positionen erneut bezahlen müssten, die aufgrund der Neuberechnung angefallen sind.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 14.04.2017 | 11:39

Sehr geehrter Herr Anwalt,

zunächst vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Es gab keinen eindeutigen Hinweis, auf wessen Verschulden die Ablehnung zurückzuführen wäre. Es war eher eine Kombination aus unqualifizierten Darstellungen des Architekturbüros und denkmalschutzrechtlichen Bedenken des Bauamtes.
Das Ingenieuerbüro hat nun nur in seinem neuen Antrag auf Bauvorbescheid sein baurechtlich, falsch ausgelegtes Konzept korrigiert, also dem baurechtlichen Vorgaben angepasst, wie zum Bsp. in einer Dachkonstruktion, eine kleine Gaube, auf einer bereits bestehenden großen Gaube, ausführen zu wollen.
Es haben sich als also im Prinzip keine Gewerke geändert, das Konzept ist nur an gesetzliche Vorgaben angepasst worden, inwieweit dann noch denkmalschutzrechtliche Bedenken aufkommen, steht zu erwarten.
Deswegen meine Frage, ist das Ingenieurebüro, zu einem wiederholten Honorarverlangen berechtigt.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.04.2017 | 11:44

Sehr geehrter Fragesteller,

das Ingenieurbüro ist in jeder Hinsicht verpflichtet, den gesetzlichen Bestimmungen in vollem Umfang zu genügen. Tut es dies nicht und begründet es damit eine Ablehnung, so hat dieses entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nachzubessern. Ein nochmaliges Honorar schließt sich dabei aus, da es sich hierbei um eben diese Nachbesserung zur Mängelbeseitigung handelt.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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