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Hochschulrecht/ Prüfungsrecht


16.08.2016 19:54 |
Preis: 50,00 € |

Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Welche Auswirkungen hat der endgültige Verlust des Prüfungsanspruchs im Falle einer erneuten Immatrikulation im gleichen Studiengang. Ist es relevant, dass die neue aufzunehmende Universität mehr Wiederholungsversuche vorsieht.


Im vorklinischen Teils meines Medizinstudiums habe ich die Chemieprüfung 3x nicht bestanden. Daraufhin erfolgte durch die Universität (Niedersachsen) die Exmatrikulation (gemäß Studienordnung), gegen die ich Widerspruch eingelegt habe, der vor einiger Zeit abgelehnt wurde. Auf Grund dessen war ich gezwungen Klage einzureichen, um das Verfahren am Laufen zu halten und nicht exmatrikuliert zu werden.

Nun habe ich eine Zulassung an einer anderen Uni (Hessen) über die Wartezeitquote von hochschulstart erhalten, an der für die Chemieprüfung 5 Versuche zugelassen sind. Zwischenzeitlich habe ich vier Semester lang studiert, habe alle anderen Scheine gesammelt, aber natürlich noch nicht das Physikum machen können.

Jetzt stellen sich mir folgende Fragen: Kann ich die Klage nach dem Erhalt des Zulassungsbescheides schon zurückziehen oder muss ich das Verfahren weiter bis zu meiner Immatrikulation im Oktober strecken? Falls Letzteres der Fall ist, können Sie mir eine Möglichkeit nennen, wie ich das in die Tat umsetzen kann, denn ich stehe vor der Entscheidung, ob ich den Fall mit oder ohne mündliche Verhandlung zu Ende bringe? Ich habe es nur durch mehrere Fragen an das Gericht geschafft diese Entscheidung noch nicht fällen zu müssen. Und muss ich bei der neuen Uni irgendetwas angeben oder klären bei der Einschreibung bezüglich der drei nicht bestandenen Prüfungen?
Vielen Dank im Voraus!
16.08.2016 | 20:37

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Fragen kann ich anhand des mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten.

1. Endgültiger Verlust des Prüfungsanspruchs
Im derzeitigen Klageverfahren geht es um die Frage, ob Sie Ihren Prüfungsanspruch endgültig verloren und zwar auch unabhängig davon, dass es an einer anderen deutschen Universität mehr Wiederholungsversuche gibt. Durch Erhebung der Klage haben Sie die aufschiebende Wirkung ausgelöst, d.h. Sie bleiben solange immatrikuliert, bis es eine rechtskräftige Entscheidung in der Verwaltungsrechtssache gibt.

Nehmen Sie jedoch die Klage zurück, steht der endgültige Verlust des Prüfungsanspruchs im Fach Chemie fest. Dies hat unmittelbar Auswirkungen auf die neue Immatrikulation. Denn weder hochschulstart.de noch die aufnehmende Universität haben bislang Kenntnis von dem rechtshängigen Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht.


2. Mögliches Vorgehen
Ich empfehle Ihnen - im Falle der neuen Zulassung - die aufnehmende Universität über das Klageverfahren unverzüglich zu informieren und sich bestätigen zu lassen, dass der mögliche endgültige Verlust des Prüfungsanspruchs im Fach Chemie bei der neuen Immatrikulation keine Auswirkung hat und Sie den vorklinischen Abschnitt an der neuen Universität abschließen können.

Unterlassen Sie die Information gegenüber der aufnehmenden Universität und die aufnehmende Universität erhält im Nachgang Kenntnis über das noch anhängige Klageverfahren und Sie verlieren möglicherweise das Verfahren, droht unter Umständen die nachträgliche Rücknahme der Immatrikulation. Dann können Sie den Studiengang an einer deutschen Hochschule nicht mehr fortführen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Reckling
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verwaltungsrecht


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