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Heiz- und Wasserkostenabrechnung-welche ist richtig?


19.10.2004 17:41 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,
kurz zum Sachverhalt:
Wir bezogen unsere Mietwohnung zum 1.10.2002. Ende Dezember 2003 erhielten wir vom Vermieter die NK-Abrechnung für 2002, wogegen wir Widerspruch einlegten; 1. Abrechnung enthielt für den genannten Zeitraum unsere Anteile, ohne dass die Gesamtkosten angegeben bzw. anhängig waren - 2. wurden die Heiz- und Wasserkosten durch die Fa. T... offensichtlich für das ganze Jahr in Rechnung gestellt und auf uns umgelegt. Wir erstellten eine Gegenrechnung mit einem sich daraus ergebenden Guthaben statt der geforderten Nachzahlung. Da nach 8 Wochen noch keine Reaktion des Vermieters erfolgte, kündigten wir die Verrechnung mit der Grundmiete an und führten dies auch durch. Auch darauf erfolgte keine Reaktion.
Nun ging heute ein Schreiben des Vermieters ein, (er hat im Juni 2004 unseren Widerspruch von der Hausverwaltung prüfen lassen und diese kam zu dem Ergebnis, dass die Abrechnung des Vermieters korrekt sei, unsere Gegen-Rechnung nicht nachvollziehbar) in welchem er wiederholt die Nebenkostennachrechnung bittet zu überweisen.

Die Berechnung der Heiz- und Wasserkosten habe ich mir noch mal genauer angesehen und es ist tatsächlich so, dass in der von der Fa. T... vorgelegten Abrechnung, die Kosten anteilig für uns heraus gerechnet wurden. In der Summe ergibt das den vom Vermieter benannten Betrag (371,74 €), welcher sich relativ pauschal ergibt, indem die Gradzahltage der Monate Okt.-Dez.2002 hier als Berechnungsgrundlage auf den Gesamt-Jahresverbrauch dienen und sich für uns eine Nachzahlung ergibt.

Errechnet man diese Heiz- und Wasserkosten aber anhand der Differenz der Einzugs-Ablesewerte und zur Endablesung lt. T...-Protokoll für 2002, ergibt das unseren tatsächlichen Verbrauch (172,05 €). Diese Einzugs-Ablesewerte sind in der Rechnung der Fa. T... gänzlich unberücksichtigt, ergeben aber das von uns errechnete Guthaben.

Frage: Welche Abrechnung ist korrekt?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

selbstverständlich kann Ihr Vermieter nur die Kosten auf Sie umlegen, die ab dem Beginn Ihres Mietverhältnisses auf Sie entfallen.

Dementsprechend müssen die Zählerstände bei Einzug festgehalten werden - was offensichtlich auch geschehen ist - und es darf dann für die Berechnung nur der Zählerwert zugrundegelegt werden, der die Differenz zwischen dem Anfangswert aus der Zwischenablesung und dem Endwert darstellt.

Da Sie die vom Zähler vor Beginn Ihrer Mietzeit erfassten Verbrauchswerte nicht verursacht haben, sondern der Vormieter, dürfen Ihnen die entsprechenden Kosten auch nicht in Rechnung gestellt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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