Hauskaufvertrag-Schenkungsvertrag Onkel/Neffe
Preis: ***,00 € |
Steuerrecht
Beantwortet von
Rechtsanwalt Patrick Hermes
| in unter 2 Stunden
Folgende Situation:
Neffe wohnt seit 12 Jahren im Haus des Onkels in zwei getrennten Wohneinheiten.
Seit 10 Jahren unterstützt der Neffe den Onkel bei der Instandhaltung des Grundstücks und des Hauses.
Seit 2006 hat der Neffe die Zahlungen an den Energieversorger übernommen und dafür keine Mietzahlungen mehr an den Onkel geleistet. Der Onkel ist unverheiratet und kinderlos. Nun möchte der Onkel dem Neffen das Haus und Grundstück verkaufen bzw. schenken.
Nun stellt sich für mich als Neffe die Frage welche Ausgestaltung hier sinnvoll ist und auch dem Finanzamt gegenüber rechtlich in Ordnung.
-------------------------------------------------
Folgendes soll in den Schenkungs-bzw. Hauskaufvertrag als Auflagen aufgenommen werden:
Wohnrecht auf Lebenszeit an der bisher genutzten Wohnung (16,26 Jahre (laut Sterbetabelle) a´4200,-€ p.a. = 68.292,-
Übernahme der anfallenden Nebenkosten auf Lebenszeit ( 16,26 Jahre a´960,-€ p.a. = 15.609,26 €)
Übernahme der Pflegeleistungen Pflegestufe 1 (?)
Übernahme der Bestattungskosten: ca. 10.000,-€
Übernahme der Grabpflege für 25 Jahre (z.B. 25x 360€ = 9000,-€
-------------------------------------------------
Meine Frage ist nun, ob in dieser Situation ehr ein Hauskaufvertrag oder ein Schenkungsvertrag Sinn macht.
Ist es möglich die oben genannten Auflagen wie beschrieben in geltlicher Höhe zu beziffern, oder wird das Finanzamt dies nicht anerkennen. Wie läuft die Bewertung der Immobilie ab?
Normalerweise könnte mein Onkel doch auch sagen: " Ich verkaufe irgendjemandem mein Haus und Grundstück für z.B. 1000 €" und das Finanzamt kann es ihm nicht verbieten. Oder liege ich da falsch?









