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Hauskaufpreisminderung Vergleich der Nachbarn für mich gültig


08.12.2011 11:16 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von




Guten Tag,

im September 2007 haben wir ein Reihenmittelhaus erworben. Insgesamt umfasst die Reihe 9 Häuser.
Einzug erfolgte im April 2008.

Alle Häuser haben keine Heizung sondern werden durch Nahwärme der Firme RWE versorgt. Der Vertrag über die Erschließung des Gebietes sowie den geltenden Konditionen wurde zwischen dem Bauträger und RWE geschlossen und ist für alle Hauskäufer 15 Jahre bindend.

Die Nachbarn haben sich entschlossen von der Hausschlußrechnung 7000 EUR zurückzuhalten, weil Sie den Vertrag zwischen RWE und dem Bauträger für zu Überteuert für die Eigentümer halten und eine Erstattung der zu hohen Kosten gefordert.

Wir haben die Schlußrechnung beglichen jedoch schriftlich dem Bauträger und RWE mitgeteilt, dass die monatlichen Zahlungen unter Vorbehalt erfolgen.

Es kam zur Klage zwischen dem Bauträger und jedem einzelnen Hausbesitzer. In allen Fällen wurde sich auf einen Betrag von € 2.500 EUR verglichen. (Die Hausbesitzer hatten einen Anwalt)

Können wir diese Urteile nutzen um das Geld ebenfalls einzuklagen? Würde dies eine Rechtschutzversicherung übernehmen? Wie sehen Sie die Chancen?

Herzlichen Dank für eine Einschätzung
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 41 weitere Antworten zum Thema:
Antwort vom
08.12.2011 | 12:20
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Wenn Sie die damalige Forderung für die Erschließung (Herstellung) vollständig beglichen haben, ist es jetzt schwierig daraus noch Rechte geltend zu machen, weil Sie den Anspruch des Bauträgers erst einmal im Grundsatz anerkannt haben. Es käme daher darauf an, aus welchen rechtlichen Gründen der gerichtliche Vergleich geschlossen wurde (den müsste man dazu kennen). Evtl. hat sich der Bauträger ungerechtfertigt bereichert, dann wäre eine Rückforderung möglich.

Der Vorbehalt für die monatlichen Zahlungen betrifft demgegenüber nur die Verbrauchszahlungen (so verstehe ich Ihre Schilderung jedenfalls) und wäre für die Herstellungskosten unbeachtlich. Das müsste aber anhand der Verträge natürlich noch genau geprüft werden.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können, einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich dennoch gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben. Über eine positive Bewertung würde ich mich in jedem Fall freuen.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt


Tel.: 08054 – 9233
Fax.: 08054 – 9234

E-Mail: ra.zuern@gmail.com
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