Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
472.864
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Hauskauf, feuchter Keller


03.08.2017 09:23 |
Preis: 70,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Abend,
eine Bekannte von mir hat einen Bungalow Baujahr 1960er Jahre gekauft, Bei der Erstbsichtigung lief im Keller ein Klimagerät, auf Nachfrage sagte der Makler, dies sei nur deshalb da, weil das Haus seit 2 Jahren unbewohnt ist und da alle Fenster im Keller zu seien, würde die Luft sonst schlecht werden, Auf Nachfrage hieß es eindeutig, der Keller sei nicht feucht, meine Bekannte betonte, sie wolle im Keller eine kleine Wohnung einrichten da ihre 80 jährigen Eltern den Bungalow beziehen würden. (bei diesem Gespräch war ich dabei).
Bei der zweiten Besichtigung war das Gerät nicht mehr vorhanden.
Nach dem Kauf wurde die Wandverkleidung im Keller, die zum Teil aus Holz, zum Teil aber auch aus dickerem festen Material ähnlich wie Steropur bestand entfernt, dabei wurde deutlich, dass das Mauerwerk feucht ist, Messungen einer Fachfirma ergaben 100 % Feuchtigkeit. Nun muss ich sagen, nachdem die Verkleidung entfernt ist, geht die Luftfeuchtigkeit herunter, Aussage eines Gutachters aber ist, dass diese Keller immer feucht seien und deshalb zu Wohnzwecken nicht geeignet sind.
Die Frage ist jetzt, kann meine Bekannte den Verkäufer, der der Sohn der Besitzer ist, aber bereits viele Jahre nicht mehr in dem Haus wohnt (bis zur Jugendzeit wohnte er dort), bzw den Makler wegen der klaren Aussage der Keller sei trocken, zur Rechenschaft ziehen, im Notfall, hätte eine Klage auf Schadensersatz bzw. Behebung des Mangels (mindestens eine Beteiligung an den Kosten) Aussicht auf Erfolg?

Danke für die Antwort
Mit freundlichem Gruß
03.08.2017 | 09:46

Antwort

von


374 Bewertungen
Borsigallee 2
53125 Bonn
Tel: 0228/ 25 94 33
Web: www.ra-fritsch.de/
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragensteller,

hier muss man sich entweder für die Anfechtung nach § 123 BGB in der Frist nach § 124 BGB, die zur Rückabwicklung des gesamten Vertrages, oder Schadensersatz nach § 280 BGB entscheiden.

Auf Basis des geschilderten Sachverhalts, der hinsichtlich der mündlichen Äußerungen des Maklers durchaus streitig werden könnte, ist sowohl ein Regress gegen den Verkäufer als auch gegen den Makler durchaus möglich.

Wenigstens teilweise Erfolgsaussichten sind durchaus gegeben. In welchem Umfang hängt sicher auch von den Feststellungen des Sachverständigen ab.

Über eine Bewertung mit 5,0 freue ich mich.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- RA -


ANTWORT VON

374 Bewertungen

Borsigallee 2
53125 Bonn
Tel: 0228/ 25 94 33
Web: www.ra-fritsch.de/
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Baurecht, Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 58398 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Trotz für mich ungünstiger Prognose war die Antwort sehr hilfreich und verständlich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Einfach Spitze! Sehr kompetent... Immer wieder...! ...
FRAGESTELLER
4,2/5,0
Vielen Dank für Ihre Einschätzung meiner Situation. Ihre Beurteilung hat mir sehr geholfen. Der Vermieter (Wohngenossenschaft) ist stark zurück gerudert. Wir entfernen nur noch Tapteten in einem Raum anstatt in 3 Räumen :-) ...
FRAGESTELLER