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Haus kauf Grundbucheintrag


06.12.2014 15:02 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um das Risiko zwischen Kaufpreiszahlung und Eigentumserwerb beim Grundstückskauf.


Ich habe das Haus per 31.07.2014 gekauft und bezahlt, diverse Gebühren und Grunderwerbsteuer bezahlt aber bis heute wurde das Haus noch nicht im Grundbuchamt eingetragen.
Somit konnte ich die Hausversicherung nicht wechsel, das gekaufte Haus ist bei der Versicherung vom Vorbesitzer unterversichert, dies habe ich dem Grundbuchamt mehrmals geschrieben. Antwort habe ich keine bekommen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

wenden Sie sich in erster Linie an den Notar, der den Kaufvertrag beurkundet hat. Da Sie Kaufpreis und „diverse Gebühren und die Grunderwerbssteuer" bezahlt haben, kann ich Ihren Angaben eine plausible Begründung für die mehrmonatige Verzögerung der Eintragung nicht erkennen. Denn die in Hauskaufverträgen regelmäßige Bestimmung, dass "der Notar die Eigentumsumschreibung erst beantragen soll, wenn der Verkäufer die Zahlung des vollständigen Kaufpreises bestätigt hat oder der Käufer dem Notar diese Tatsache nachgewiesen hat", scheint ja erfüllt.
Auch die sog. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts sollte damit vorliegen.

Um Sie als Käufer für den Zeitraum zwischen der Beurkundung des Vertrages und der Eigentumsumschreibung abzusichern, wird regelmäßig die Eintragung einer Eigentumsvormerkung (Auflassungsvormerkung) für den Käufer vorgesehen. Ist diese Vormerkung im Grundbuch eingetragen, so wird das Grundstück damit für ihn "reserviert", so dass anderweitige Verfügungen des Verkäufers, Vollstreckungsmaßnahmen von Gläubigern des Verkäufers oder die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Verkäufers den Eigentumserwerb des Käufers nicht mehr vereiteln können. Die Vormerkung hilft aber nur dann, wenn der Vertrag vollständig und richtig alle getroffenen Vereinbarungen wiedergibt, insbesondere der wirklich vereinbarte Kaufpreis angegeben ist. (Qu.: Notarkammer Brandenburg)


Je länger der Zeitraum ist, der zwischen Ihrer Zahlung und dem Grundbucheintrag liegt, desto höher ist Ihr Risiko als Käufer. Weisen Sie den Notar nachdrücklich darauf hin und auch auf die Unterversicherung durch den derzeitigen Nocheigentümer.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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