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Haus bei Trennung nicht verheiratet


16.11.2014 14:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

meine Ex Partnerin und ich haben ein Haus. Und müsste mir 30.000 Euro ausbezahlen.

Kann sie über ihren Anwalt erreichen das sie mir nicht alles zahlen muss obwohl Rechnungen und Kontoauszüge vorhanden sind? Sie will mir nur 15.000 Euro geben weil sie nicht mehr von der Bank bekommt. Ich will aber die 30.000 Euro oder das Haus Verkaufen.
Oder kann es soweit kommen das sie mir den Betrag in Raten zahlen muss.

Kosten derzeit für Haus und Nebenkosten ca 1350 Euro.

Ich zahle derzeit 1050 Euro von den 1350 den rest Sie.

Sie steht im Grundbuch leider alleine.

Sie ist freiwillig ausgezogen wegen den kosten.

Jetzt will sich mich raus haben. Geht das so einfach. Solange ich noch nicht aus dem Kreditvertrag draussen bin.

Einsatz editiert am 16.11.2014 14:39:50
16.11.2014 | 15:14

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

In Ansehung Ihrer Angaben gehe ich bei der Beantwortung Ihrer Fragen davon aus, dass Sie mit Ihrer Ex-Partnerin nicht verheiratet waren, diese Alleineigentümerin des Hauses ist, aber Sie beide den Kredit gemeinsam zur Finanzierung desselben aufgenommen haben. Hierneben ist es so, dass Sie derzeit im Haus wohnen und Verhandlungen über einen Ausgleich für Sie laufen.

Zunächst ist auszuführen, dass die gemeinsame Kreditverpflichtung und die Eigentumssituation am Haus rechtlich getrennt zu betrachten sind. Das eine hat erst einmal mit dem anderen nichts zu tun

Für den Kredit haften Sie grundsätzlich beide gemeinsam gegenüber der Bank und jeder hat die Hälfte der monatlichen Raten zu tragen, soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart worden ist.

Im Hinblick auf das Nutzungsrecht am Haus ist es leider so, dass die Ex-Partnerin die Alleineigentümerin ist und diese bei endgültigem Scheitern der Lebensgemeinschaft Ihren Auszug verlangen kann, wenn kein Mietvertrag geschlossen worden ist.

Wenn Sie allerdings künftig das Haus nicht mehr mitnutzen wollen oder können, weil die Ex-Partnerin Ihnen das Nutzungsrecht entzieht, sind Sie aufgrund der besonderen Umstände (gemeinsame Kreditaufnahme im Zuge der Partnerschaft zwecks Finanzierung des alleinigen Eigentums der Partnerin), dann in Zukunft nicht mehr verpflichtet, den Kredit mitzutragen. Sie haben dann insofern gegen Ihre Ex-Partnerin einen internen Freistellungsanspruch bezüglich der monatlichen Zahlungsverpflichtung gegenüber der Bank.

Hierneben haben Sie dann einen finanziellen Ausgleichsanspruch gegen die Ex-Partnerin, wenn Sie während der Partnerschaft über das übliche Maß hinaus, Beiträge und Leistungen in die Partnerschaft eingebracht haben und so zu einer erheblichen Mehrung des Vermögens der Partnerin beigetragen haben.

Die Anspruchsgrundlagen hierzu findet sich in den bereicherungsrechtlichen Regelungen der § 812 ff. BGB bzw. in den gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungsnormen des BGB.

Aus der Ferne kann leider nicht beurteilt werden, wie der von Ihnen ein Ansatz gebrachte Ausgleichsbetrag in Höhe von 30.000 Euro ermittelt worden ist und ob dieser so durchsetzbar ist.

Unter den oben genannten Aspekten kann es durchaus sein, dass eine Reduktion unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten und Umständen des Einzelfalles und der jeweiligen Beiträge der Beteiligten in der vergangenen Partnerschaft gerechtfertigt ist.

Wie unabhängig davon der Ausgleichsbetrag durch die Ex-Partnerin gezahlt wird (ggf. in Raten) ist im Wesentlichen Verhandlungssache.

Es ist dringend anzuraten, dass Sie von Ihrer Seite aus auch einen Anwalt hinzuziehen, der die Angelegenheit eingehend prüft und Ihre Rechte geltend macht und ggf. durchsetzt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 16.11.2014 | 15:22

Das heißt ich ziehe aus und sage der Bank sie muss alleine weiter zahlen? Oder ich kann es im nachhinein wieder von ihr verlangen?

Die 30.000 Euro kommen von Matrialen für das Haus. Du möchte ich natürlich wieder. Von den Habe ich belege und Kontoauszüge.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.11.2014 | 15:55

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie ausziehen, teilen Sie der Ex-Partnerin mit, dass sie nun allein zahlen muss und dies dann auch ggf. der Bank.

Wegen der Materialkosten dürfte unter Berücksichtigung der in meiner ersten Antwort angeführten Aspekte ein angemessener Ausgleichsanspruch bestehen.





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