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Haus an den Enkelkind übertragen


06.08.2004 22:17 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Hallo erst mal
Wir also meine Lebensgefährtin, Ich unsere zwei Kinder und die Eltern meiner Lebensgefährtin Wohnen in einen kleinen Bauernhaus von 1920 .Der Vater meiner Lebensgefährtin ist der Eigentümer und Unser Sohn soll das Haus
einmal bekommen, aber als der Vater mit seinen 5 Kindern darüber sprach kamen sofort rufe nach den Erbteil auf . Das Haus hat zur zeit einen Grundschuldeintrag und ist derzeit mit 15000 Euro Verschuldet .
Die Heizungsanlage und die neue Elektroinstallation habe Ich und meine Lebensgefährtin Finanziert diese haben aber nicht mit der Grundschuld zu tun.
Unsere Frage kann Ich das Haus Symbolisch für 100 Euro von den Vater
meiner Lebensgefährtin abkaufen und dann meinen Sohn ins Grundbuch
eintragen lassen , sowie ein Wohnrecht für alle einräumen ?
Und haben dann die Erben immer noch das Recht auf ein Pflichtteil innerhalb der nächsten 10 Jahre.
Danke im voraus
07.08.2004 | 10:14

Antwort

von


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Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de


In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen folgendes mit:

Sie können das Haus natürlich symbolisch abkaufen, rechtlich gesehen wird dies jedoch dann als gemischter Kauf-Schenkungsvertrag behandelt. Dies hat zur Folge, dass im Erbfall den Erben ein Pflichtteilsergänzungsanspruch zustehe würde, da zum größten Teil eine Schenkung vorliegt.

Ich empfehle folgendes Vorgehen:
Nehmen Sie eine Bewertung des Hauses vor. Diesen Wert sollten Sie als Kaufpreis zugrunde legen mit folgender Maßgabe.
Ziehen Sie hiervon 15.000 € ab.
Richten Sie Ihren Schwiegereltern ein lebenslängliches Wohnrecht ein und bewerten Sie dies. Auch diesen Betrag ziehen Sie von dem Kaufpreis ab.
Rechnen Sie den Betrag, den Sie und Ihre Lebensgefährtin investiert haben, gegen.
Verpflichten Sie sich als Käufer, die Schwiegereltern im Falle von Krankheit und Alter zu pflegen. Und bewerten Sie dies ebenfalls und ziehen es vom zu zahlenden Kaufpreis ab.

Diese Vertrag gilt dann nicht als Schenkungsvertrag in Höhe der Gegenleistungen, also 15.000 € zzgl. Investitionen zzgl. Wohnrecht zzgl. Pflegeverpflichtung. Der Kaufpreis ist in diesem Fall nominal ein Preis, der dem Wert des Hauses entspricht. Allerdings wird er nicht in voller Höhe bzw. nur in einem geringen Maße in Geld entrichtet.
In jedem Fall sollten Sie ein solches Vorgehen mit einem Steuerberater durchsprechen, ggf. haben Sie weitere Vorteile wie etwa Anspruch auf Wohnungsbauprämie etc.

Ich hoffe, mit meinen Ausführungen eine erste Orientierung gegeben zu haben.

mit freundlichen Grüßen

(Regine Filler)
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

Göttingen

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