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Handyvertrag für einen bekannten abgeschloßen, dieser zahlt nicht.


12.12.2015 10:20 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Person "Anne" wird im internet von einem bekannten angeschrieben sein name ist "Peter", mit dir bitte, einen riesen Gefallen zu tun und einen Handyvertrag auf Ihren Namen abzuschließen. Weil Peter momentan keinen Ausweis hat, Peter würde aber natürlich diesen Handyvertrag bezahlen. Anne geht also in ein Handy Geschäft und schließt einen Vertrag ab, Peter schreibt ihr, dass er ein I Phone 6 möchte und der vertrag 65 Euro kostet. Anne übergibt Peter direkt nach dem kauf Handy plus alle erhaltenen Dokumente des Anbieters.

Der Vertrag wurd vor ca. 1 Monat abgeschlossen.

Der Ärger geht los:

Peter bezahlt schon die erste Rechnung nicht, obwohl dies vereinbart war. Anne schreibt mit Peter in Whats App und Facebook, Peter bestätigt dass er alles zahlen würde. (Sicher eine Lüge)

Welche möglichkeiten hat Anne um den schaden so gering wie möglich zu halten und irgendwie aus dem Vertrag rauszukommen? Anne überlegt zur Polizei zu gehen.

Den Vertrag möchte Anne selber nicht nutzen da 65 Euro eine zu hohe Summe ist.

Alles wurde im Internet zwischen den beiden geschrieben, allerdings wurde kein Vertrag zwischen beiden Personen erstellt.

Eine meiner Überlegungen wäre den Vertrag auf Peters Namen Umschreiben zu lassen, allerdings bin ich nicht sicher ob sich Peter auf dies einlässt und ob eine Bonitätsprüfung für ihn problematisch wäre und der Handy-Anbieter eine Umschreibung nicht möchte.

Vielen Dank schonmal im Voraus!

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


gegenüber dem Anbieter ist und bleibt Anne Vertragspartner und wird zahlen müssen.

Das kann nur durch Kündigung (die aber wohl während der Mindestlaufzeit ausgeschlossen sein wird) oder mit Einverständnis des Anbieters geschehen.

Anne sollte den Vertrag und die Nummer nach Rücksprache mit dem Anbieter sperren lassen, da Peter es sonst kostenintesiv von Anne weiter nutzen kann.

Die Polizei sollte eingeschaltet werden; Anne sollte Strafanzeige stellen.

Gegenüber Peter hat sie einen Ersatzanspruch. Dieser sollte mit anwaltlicher Hilfe durchgesetzt werden.

Auch ohne schriftlichen Vertrag sind die Absprachen als Vertrag zu werten. Dieser bedarf nämlich nicht der Schriftform.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg
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