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Handyvertrag bei Firma ***** Berlin abgeschlossen


13.06.2014 20:10 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Pilarski


Zusammenfassung: Es geht um das Zustandekommen eines Handyvertrags und daraus resultierende Ansprüche bei Pflichtverletzungen.


Hallo,im März besuchte mich XXXXX der Firma ***** aus Berlin um meine Handyverträge zu 'optimieren'

Er versprach mich meine alten Veträge bei Vodafone zu kündigen und diese bis dahin 'downzugraden'.
Im gegenzug wurde alles handschriftlich auf einem Zettel vermekt.
Kündigungsfrist wäre März 2014 gewesen.

Nach ettlichem Ärger bei der Rufnummerpoitonierung (zwei Wochen ohne Telefonanschluss,und das bei einem Geschäftsanschluss) stellte ich nun fest,dass bei Vodafone nichts gekündigt worden ist.
Laufzeiten sind nun bis 2015 bzw sogar 2016.

Ich suche einen Anwalt der sich der Sache annehmen kann.

Es wäre zu prüfen ob der neue Vetragsabschluss bei O2 rechtens war (habe keinen Vertrag von O2 unterschrieben)
Weiterhin wer nun die Kosten durch die versäumte Kündigung trägt (es handelt sich hier um etwa 3000€

Notfall?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eingangs möchte ich mitteilen, dass eine Beurteilung der Rechtslage ohne die Kenntnis der relevanten Vertragsunterlagen nicht möglich ist.

Grundsätzlich ist es so, dass Verträge mündlich abgeschlossen werden können, wenn gesetzlich keine strengere Form vorgesehen ist.

Um Ansprüche geltend zu machen, müssen sie dargelegt und bewiesen werden. Haben Sie den handschriftlichen Zettel noch? Diese wäre beispielsweise ein Beweis für Ihre zunächst mündlich getroffenen Absprachen.

Der erste Vertrag könnte mündlich also durchaus wirksam zustande gekommen sein. Sie müssten ihn beweisen. Wenn Ihnen das gelingt, dann könnten Sie gegenüber der Firma Ansprüche geltend machen. Es bestehen dann insbesondere Schadenersatzansprüche, weil Sie höhere Entgelte an Ihren jetzigen, nicht gekündigten Anbieter zahlen müssen, obwohl ein Downgrade vereinbart worden ist. Der von Ihnen benannte Betrag könnte als Schadenersatzanspruch wegen Pflichtverletzung in Form der versäumten Kündigung geltend gemacht werden.

In Betracht kämen sogar Schadenersatzansprüche wegen entgangener Gewinne, wenn Ihnen durch den Ausfall des Geschäftstelefons Geschäftsabschlüsse und damit Einnahmen entgangen sind. Diese müssten jedoch beziffert werden.

Sehr gerne würde ich Ihre Rechtssache übernehmen, wenn Sie mich direkt beauftragen. Meine Kontaktdaten finden Sie in meinem Profil. Ich würde dann in Ihrem Namen ein Aufforderungsschreiben an die Gegenseite verfassen und zur Zahlung des Schadenersatzbetrags auffordern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens behilflich sein. Nutzen Sie gerne die einmalige kostenlose Nachfragefunktion, damit ich etwaige Unklarheiten ausräumen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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