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Handy: Rechnung von einer Rufnummer, derren SIM Karte ich nie erhalten habe


| 23.12.2010 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen hier, da auf meinen beiden letzten Rechnungen, meines Mobilfunkvertrages (Vodafone D2), eine Handynummer aufgeführt und abgerechnet wurde, für die ich keine SIM Karte besitze, geschweige denn einen PIN Code.

Bereits vergangen Monat wurde mit dieser SIM Karte ohne meines Wissens telefoniert und es entstanden Mehrkosten von 22,00€ (Rechnungszeitraum 4.11.2010 – 8.11.2010). Diese bemerkte ich zunächst nicht, jedoch betrug einzig und allein die Rechnung dieser Nummer, vom 8.November 2010 bis zum 7.Dezember 2010, 224,1726 €.

Diese SIM Karte habe ich deshalb nicht vermisst, weil sie zusammen mit 2 weiteren in einem Paketpreis freigeschaltet wurde, um einen günstigeren monatlichen Preis zu erzielen. Generell brauche ich diese zusätzlichen SIM Karten nicht, daher hat sie der Mitarbeiter des Vodafone-Shops einbehalten. Die anderen beiden Karten habe ich ausgehändigt bekommen.

Direkt am 16.Dezember ließ ich diese Karte sperren, und forderte eine detaillierte Rechnung an - welche ich am 18.Dezember zugestellt bekam.

Ich händigte eine Kopie dieser Rechnung dem Shopmitarbeiter aus, und er versicherte mir sich darum zu kümmern. Nur als ich heute bei der Kundenhotline nachgefragt habe, bekam ich die Antwort, das noch keine Rückerstattung eingegangen sei.


Meine Frage nun, wie kann ich weiterhin vorgehen?
Wie kann ich die Rückerstattung schnellstmöglich durchsetzen?
Kann ich rechtliche Schritte gegen den Vodafone-Shop oder gar direkt gegen Mitarbeiter einleiten? Inwiefern hätte dies Erfolg?


vielen Dank dass Sie sich die Zeit genommen haben, meinen Ausführungen zu folgen.

mit freundlichen Grüßen
Jens

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Sehr geehrter Ratsuchender,

dieser wird eine Frage der Beweisbarkeit sein.

Denn wenn die Karte ursprünglich zum Paketangebot gehört hat, werden Sie den Missbrauch nachweisen müssen. Auch werden Sie nachweisen müssen, dass diese Karte vom Mitarbeiter gleich einbehalten worden ist.

Kann dieser Nachweis geführt werden, müssen Sie dieses darlegen und die Rückzahlung binnen 14 Tagen schriftlich anfordern.

Läuft die Frist ab, sollten Sie zur Durchsetzung der Ansprüche einen Kollegen vor Ort beauftragen.


Gleichzeitig sollten Sie Strafantrag gegen Unbekannt erstatten. Anhand der Einzelnachweise wird sich rückverfolgen lassen, wer diese Karte genutzt hat.

Sollte sich dann herausstellen, dass es der Mitarbeiter einer Täter gewesen ist, können Sie auch gegen Ihn direkt vorgehen. Daher sollte der Strafantrag unbedingt gestellt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2010 | 18:53

Vielen Dank für ihre Antwort.

... Sie sprachen von einem Strafantrag, durch die Polizei. Leider haben die mir bereits letzte Woche, als ich Anzeige gegen Unbekannt erstatten wollte, mitgeteilet, dass sie nicht genügend Beweiße oder Anhaltpunkte hätten, die für eine Anzeige ausreichen würden.

Ich hoffe dies fällt nicht unter eine Folgefrage, aber hier versteh ich die Sachlage nicht ganz. Wie kann ich Anzeige erstatten, wenn mir die Polizei bereits mitteilte, dass dies so nicht möglich wäre?!

nochmal Danke für ihre Antwort.

mit freundlichen Grüßen
Jens

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.12.2010 | 19:13

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Beweise und Anhaltspunkte ergeben sich aus den Rufnummern und den Einzelverbindungsnachweisen.

Selbstverständlich muss das Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, da der Anfangsverdacht gegeben ist. Verlassen Sie sich nicht insoweit auf die rechtliche Einschätzung der Polizei.


Sollte die Polizei diese fehlerhafte Auffassung beibehalten und die Strafantrag nicht aufnehmen, stellen Sie den Strafantrag direkt bei der Staatsanwaltschaft beim zuständigen Landgericht. Dieses kann schriftlich erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 23.12.2010 | 19:33


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