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Haftung von Eheleuten


| 15.12.2009 12:22 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch



Hallo,
Meine jetzige Frau hat vor unserer Eheschließung(02/2006) eine eigene Firma, die dann aber pleite(08/2005) machte also beantragte sie eine Insolvenz (2006), dies zog sich dann bis 2007 hin.
Jetzt bekam ich einen Brief vom Finanzamt wegen eines Aufteilungsantrag, den die Insolvenzverwalterin gestellt, und der auch vom FA angenommen wurde.
Jetzig Situation, meine frau verdient deutlich weniger wie Ich, so das die aufteilung zu 100% auf mich gegangen ist.
Kann ich als Ehemann für diese Sache herangezogen werden, die ja eigentlich vor unserer Eheschließung lag??
Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Frage anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

1. Nach Ihrer Schilderung hat die Insolvenzverwalterin eine Aufteilung der Steuerschuld beantragt. Hierbei wird lediglich die noch offene Steuer, für die grundsätzlich beide Ehegatten gesamtschuldnerisch haften, nach dem Verhältnis der Beträge aufgeteilt, als ob Sie getrennt veranlagt werden. Die eigentliche Steuerschuld erhöht sich aber nicht. In Ihrem Fall wird nur davon ausgegangen, dass Sie auf Grund der überwiegenden Einnahmen, auch die gesamte Steuerschuld allein zu bezahlen haben, der Betrag der Steuern richtet sich aber ganz gewöhnlich nach der, wahrscheinlich, Zusammenveranlagung.


2. Auf Grund des zuvor gesagten ist mir nicht ganz deutlich, inwiefern Sie davon ausgehen für die vor Eheschließung entstandenen Schulden auf kommen zu müssen? Vielleicht nutzen Sie die Nachfrage wenn es zu Verständnisproblemen meinerseits kam.


Nachfrage vom Fragesteller 15.12.2009 | 12:38

Hallo,
Das FA hat genau das selbe gesagt.
Aber was ist mit schon voraus bezahlten Lohnsteuren meiner Frau, wenn ich jetzt alles bezahlen muß.
Nach Ausage vom FA habe sie dort keine Schulden mehr.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2009 | 12:45

Sehr geehrter Fragesteller,

falls Ihre Frau Lohnsteuerbeträge abgezogen bekommen hat und sich nunmehr nach der Veranlagung herausstellt, dass Sie auf Grund zu geringer Einnahmen keine Steuer schuldet, erhält Sie diese natürlich zurück.
Für Sie ergibt sich dennoch kein finanzieller Nachteil, da das Finanzamt ja gerade fiktiv berechnet, welche Steuer auf Ihre Einnahmen entfallen würden und nur diese Schulden Sie.

Ob der Bescheid dahingehend richtig ist, dass die Steuerschuld zu 100% auf Sie aufgeteilt wird kann nur nach Einsicht in den Bescheid gesagt werden.

Mit freundlichen Grüßen


Haberbosch

Bewertung des Fragestellers 15.12.2009 | 12:48


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