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Haftung Hausverwaltung - Versicherungsschutz nicht ausreichend


| 31.07.2017 21:50 |
Preis: 58,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Eine fristlose Kündigung der Hausverwaltung ist nicht ohne weiteres möglich, sondern es muss zunächst eine Abmahnung und gegebenenfalls Fristsetzung zur Nachbesserung des Fehlverhaltens gegeben werden


Immobiliengesellschaft lässt eigene Immobilien durch eine externe Hausverwaltung betreuen. Im Rahmen des Verwaltervertrages und Vollmachten, schließt die Hausverwaltung Gebäudeversicherungen für die zu verwaltenden Immobilien ab.
Die Angaben im Versicherungsschein/Versicherungspolice stimmen nicht mit den aktuellen Gegebenheiten überein. Durch Umbauten und Nutzungsänderungen haben sich die Gegebenheiten der Immobilien geändert. Hausverwaltung hat die Versicherungsverträge nicht anpassen lassen. In den Police ist klar vermerkt, dass der zugesicherte Schutz in voller Höhe nur gewährleistet wird, wenn die Angaben zu den Immobilien stimmen. Bisher sind keine Schäden entstanden, bei denen die Versicherungsgesellschaft genauer hingeschaut hat.
In wie weit bestehen hier im voraus Ansprüche gegenüber den Verwalter (unabhängig einer Haftung im Schadensfall und Nichtleistung der Versicherung)?
- fristlose Kündigung?
- Schadensersatz?


31.07.2017 | 22:32

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine fristlose Kündigung halte ich zunächst für etwas schwierig, da man zunächst der Hausverwaltung die Gelegenheit geben muss, die Sache noch im Nachhinein zu bereinigen, sofern dieses möglich sein sollte.

Von daher wäre schriftlich eine Abmahnung auszusprechen, derart, dass bei nochmaligem oder fortgesetzen einschlägigen Verstoß die außerordentliche Kündigung des Hausverwaltersvertrages ausgesprochen werden würde.

Ebenfalls sollte eine Frist von 14 Tagen der Hausverwaltung gesetzt werden, ebenfalls schriftlich, um die Sache mit der Versicherung abzuklären.
Sollte diese Frist fruchtlos verstreichen, wäre auch eine außerordentliche Kündigung möglich.

Auch wenn sicherlich nicht schon ein Schaden eingetreten sein muss, so ist in der jetzigen Situation nach meiner ersten Einschätzung die außerordentliche Kündigung ohne Abmahnung gerichtlich schwer durchzusetzen.
Es muss jedenfalls jetzt noch der Verwaltung die Gelegenheit gegeben werden, die Sache zu lösen, jedenfalls teilweise, sofern das der Versicherungsvertrag etc. zulässt.

Das ist aber in der Regel noch möglich.

Gegebenenfalls könnten jedoch Nachforderungen der Versicherung auf die Eigentümergemeinschaft zu kommen, was dann als Schadensersatz ersatzfähig und hier die Hausverwaltung in der Haftung wäre.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 31.07.2017 | 22:35


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