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Guthaben aus Nebenkostenabrechnung


| 18.12.2013 08:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Probleme mit meiner Hausverwaltung / meinem Vermieter bezüglich der Nebenkostenabrechnung und bräuchte hierzu Ihre Hilfe.
Im September 2013 erhielt ich meine Nebenkostenabrechnung für den Gesamtzeitraum Oktober 2011 bis September 2012. Ich bin Mitte Februar 2012 in die Wohnung gezogen. Vereinbarungsgemäß (mündlich bei Übergabe Mietvertrag) zahlte ich für den Februar nur anteilig die Nebenkosten, Miete musste ich für diesen Monat nicht zahlen. Im Überweisungstext ist dies auch so vermerkt. Die Nebenkostenabrechnung an sich steht nicht zu Debatte. Die Vorauszahlungen stimmen nicht mit meinen geleisteten überein. Der anteilige Betrag vom Februar fehlt. Die Abrechnung weist ein Guthaben für mich aus. Es steht im Anschreiben geschrieben, dass bei einem Guthaben um Übermittlung der Kontodaten gebeten wird und Auskehrung der Guthaben bis zum 15.10.2013 erfolgen soll.

Folgende Schreiben / Widersprüche habe ich danach erstellt:

1. Schreiben vom 07.10.2013

„Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit lege ich Widerspruch zu der Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 01.04.2011 bis zum 30.09.2012 ein. Vereinbarungsgemäß wurde für den Zeitraum 19.02. bis zum 29.02.2012 anteilig Nebenkosten bezahlt. Der Betrag in Höhe von 55,00 € wurde am 05.03.2012 überwiesen. Damit wurden Vorauszahlungen in Höhe von 825,00 € geleistet (März bis September = 7 Monate á 110,00 € plus 55,00 €). Somit ergibt sich ein Guthaben von 274,85 €. Ich bitte Sie, den Betrag auf folgendes Konto zu überweisen:
„Meine Kontodaten"
MFG"

Das Schreiben ging eingescannt als E-Mail direkt an die Hausverwaltung 1. Die E-Mail ist leider nicht mehr gespeichert. Es folgte keine Reaktion von Seiten der Hausverwaltung.

2. Schreiben vom 06.11.2013

„Im September übersandten Sie mir die Nebenkostenabrechnung zu mit dem Hinweis, dass Guthaben bis zum 15.10.2013 überwiesen werden. Am 07.10.2013 erhielten Sie von mir eine E-Mail mit den Bankdaten im Anhang (inkl. Widerspruch, da der Wert der Vorauszahlungen nicht gepasst hat). Bis zum heutigen Tage konnte ich auf dem Konto kein Geldeingang verzeichnen. Ich bitte daher um Überweisung bis zum 19.11.2013. Danach befinden Sie sich automatisch im Verzug."

Das Schreiben ging nur als E-Mail an die Hausverwaltung 1 raus. Diese existiert noch.

3. Schreiben vom 22.11.2013

„Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Datum vom 07.10.2013 legte ich Widerspruch zu der Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 01.04.2011 bis zum 30.09.2012 ein, da der Wert der geleisteten Vorauszahlungen nicht stimmte. Vereinbarungsgemäß wurde für den Zeitraum 19.02. bis zum 29.02.2012 anteilig Nebenkosten bezahlt. Der Betrag in Höhe von 55,00 € wurde am 05.03.2012 überwiesen. Damit wurden Vorauszahlungen in Höhe von 825,00 € geleistet (März bis September = 7 Monate á 110,00 € plus 55,00 €). Somit ergibt sich ein Guthaben von 274,85 €. In o.g. Schreiben teilte ich Ihnen auch meine Bankverbindung mit.
Auf die E-Mail vom 06.11.2013 reagierten Sie nicht.
Ich fordere Sie daher letztmalig auf, das Guthaben bis zum 30.11.2013 zu überweisen. Danach befinden Sie sich im Verzug und ich werde die Angelegenheit einem Anwalt übergeben. Ich behalte mir das Recht vor mögliche Kosten an Sie weitergeben."

Das Schreiben ging per Einschreiben an die Hausverwaltung 1. Die Frist wurde bewusst kurz gehalten, da ab dem 01.12.2013 die Hausverwaltung 2 zuständig ist.

4. Schreiben vom 04.12.2013
Die Hausverwaltung 2 erhielt per Fax alle drei Schreiben mit der Bitte um Prüfung und eine Gnadenfrist von 1 Woche.

Nun zu meinen Fragen / Wünschen:
1. Befindet sich die Hausverwaltung jetzt im Verzug oder habe ich formale Fehler bei dem Widerspruch.
2. Wer ist jetzt für mich der Ansprechpartner? Die Hausverwaltung 1 weil sie die Abrechnung erstellt hat oder Hausverwaltung 2, die jetzt alle Unterlagen hat?
3. Mein Ziel ist es so schnell wie möglich das Guthaben ausgezahlt zu bekommen ohne auf den Kosten für die Rechtsberatung sitzen zu bleiben (keine Rechtsschutzversicherung).
Wie wäre das weitere Vorgehen in diesem Fall.

Viele Dank für Ihre Hilfe

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage, auf Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Sachverhaltsschilderung und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer Ersteinschätzung wie folgt:

Zur Frage 1: Formale Fehler haben Sie in ihrem Widerspruchsschreiben nicht gemacht. Insbesondere haben Sie den Grund für die Beanstandung ausgeführt, dass geleistete Vorauszahlungen nicht berücksichtigt wurden. Verzug tritt nach § 286 Abs.3 S.1 Bürgerliches Gesetzbuch automatisch 30 Tagen nach Zugang der Abrechnung bei Ihnen ein.

Zur Frage 2: Richtiger Ansprechpartner ist grundsätzlich ihr Vermieter. Sie sollten sich daher direkt an ihn wenden.

Zu Frage 3: Sie haben die Möglichkeit selbst die Abrechnung zu erstellen und zu korrigieren. Das Guthaben der geänderten Abrechnung können Sie dann mittels Mahnbescheid geltend machen. Da sich aber ihr Vermieter in Verzug befindet, können sie auch einen Rechtsanwalt mit der Einziehung der Forderung beauftragen. Die dafür entstehenden Kosten hätte ihr Vermieter als Verzugsschaden Ihnen zu ersetzen. Gerne können Sie uns mit dieser Angelegenheit beauftragen.

Ich hoffe, Ihre Fragen damit beantwortet zu haben. Bei Bedarf nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende anwaltliche Prüfung nicht ersetzen kann oder soll. Durch das Hinzfügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Beurteilung verändern.



Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 18.12.2013 | 11:53

Sehr geehrter Herr Humm,

vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

Wie hoch wäre die Gebühr für die Beauftragung für die Erstellung des Mahnbescheides und welche Unterlagen benötigen Sie hierfür?

Kann man die Kosten für den Rechtsanwalt gleichzeitig mit dem Mahnbescheid geltend machen oder muss dies gesondert geschehen (Kosten?).

Könnten Sie mir bitte Ihre Kontaktdaten zukommen lassen.

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.12.2013 | 12:48

Die Gerichtsgebühr für den Mahnbescheid würde 23 € betragen und die Einschaltung eines Rechtsanwaltes 58,70 €. Diese Kosten können ebenfalls in den Mahnbscheid mit aufgenommen werden.

Für die Überprüfung der Ansprüche würden folgende Unterlagen benötigt:
- Mietvertrag
- aktuelle Betriebskostenabrechnung
- Nachweis über geleistete Vorauszahlungen
- sowie der bereits stattgefunden Schriftverkehr

Sie können mir diese Unterlagen entweder per Email oder Post in Kopie an:

Rechtsanwalt
Fabian Humm
Bommichring 12
63864 Glattbach

E-Mail: anwalt@kanzlei-humm.de

Tel.: 06021/3774936
Fax: 06021/4380916

zusenden. Nach Durchsicht der Unterlagen können wir das weitere Vorgehen besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

F. Humm

Bewertung des Fragestellers 20.12.2013 | 08:29


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