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Grundstück und Haus - Wer ist Eigentümer?


| 21.12.2008 16:04 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

A und B sind seit 2005 verheiratet. A bekommt 2008 ein unbebautes Grundstück geschenkt und wird im Grundbuch als Eigentümer eingetragen. A und B bauen 2009 auf diesem Grundstück ein Haus, das sie selbst bewohnen werden.
Das Haus bezahlt B. Wert von Haus und unbebautem Grundstück sind etwa gleich hoch.

Wer ist Eigentümer wovon? Sollte B auch im Grundbuch eingetragen werden, um im Falle von Scheidung/Tod als gleichberechtigter Miteigentümer zu gelten?
21.12.2008 | 16:49

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Sofern kein anderer Güterstand zwischen den Eheleuten vereinbart worden war, leben diese im gesetzlichen Güterstand. Die Vermögensmassen bleiben grundsätzlich getrennt und werden nicht gemeinschaftliches Vermögen der Ehegatten. Dies gilt auch für Vermögen, welches ein Ehegatte nach der Eheschließung erwirbt.

Mithin ist A alleiniger Eigentümer des Grundstücks. Mit Bau des Hauses wurde dieses mit dem Grundstück verbunden und mithin Eigentum des/der A. Die Miteintragung von B im Grundbuch auf Grund eines entsprechenden Rechtsgeschäfts (Schenkung, Kauf etc.) als Rechtsgrundlage würde die Rechtsposition des/der B im Falle einer Scheidung stärken.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 23.12.2008 | 20:56


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