Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
466.574
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Grundschule anmeldung


09.12.2008 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Unser Sohn (geb. 4.6.2003) wird nächstes Jahr eingeschult. Er ist bei der Grundschule angemeldet, die etwa 200 m von uns entfernt ist. Da unser Sohn schwerhörig ist, wird im Rahmen der AOSF der sonderpädagogische Förderungsbedarf festgestellt. Eine Förderschule wurde bereits ausgeschlossen. Unser Sohn wird im Rahmen der Frühförderung bereits durch Fördermaßnahmen einer Schwerhörigenschule im Kindergarten gefördert. Das Fachpersonal hat den Besuch der Regelschule empfohlen.

Die Grundschule bei der unser Sohn angemeldet ist, wird nur eine Klasse für die Einschulung anbieten (einzügig). Die räumlichen und personellen Möglichkeiten sind für eine zweizügiges 1. Schuljahr gegeben. Die Schulleitung ist auch nicht dagegen eingestellt, allerdings wird durch das Schulamt die Einzügigkeit vorgeschrieben.

Für diese Schule bestehen weiterhin rund 60 Anmeldungen. Dadurch wird die 1. Schulklasse voraussichtlich 30 Kinder haben. Dies ist für unseren Sohn durch seine Schwerhörigkeit äußerst ungünstig. Auch die anderen Kinder werden sicher durch diese extrem große Klasse leiden.

Unsere Frage ist nun, ob und inwieweit es Möglichkeiten für uns gibt, dafür zu sorgen, dass diese Grundschule mehr als eine Klasse öffnen darf.

Danke.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie sich keine Chancen ausrechnen können, eine Mehrzügigkeit der Grundschule durchzusetzen. Nach der Rechtsprechung stehen Eltern insoweit grundsätzlich keine gerichtlich durchsetzungsfähigen Ansprüche zu. Bedenkt man, dass eine Klassenstärke von 30 Schülern durch die gesetzlichen Vorgaben über die zulässige Klassenstärke noch gerade so abgedeckt ist, wird von diesem Grundsatz in Ihrem Fall auch keine Ausnahme gemacht werden. Die Schule, die Schulaufsicht und wohl auch das Gericht werden sich zudem sicherlich auf den Standpunkt stellen, dass Ihr Kind, wenn es als für den Besuch der Regelschule geeignet eingestuft wurde, mit einer solchen Klassengröße ebenso gut zurechtkommen dürfte wie seine Mitschüler.

Es tut mir Leid, dass ich Ihnen keine bessere Auskunft geben kann. Eventuell müssten Sie sich für Ihren Sohn doch nach einer anderen Schule umsehen. Juristisch werden Sie an der voraussichtlichen Klassenstärke jedenfalls mit höchster Wahrscheinlichkeit nichts ändern können.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57121 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Hat mir gut geholfen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
die fragen wurden beantwortet, lassen allerdings Spielraum für zweifel an der Belastbarkeit, zumal eine Änderung von Hausordnung bzw. teilungserklärung ins spiel gebracht wurde, was beides nicht möglich ist, weil ich diesbzgl. ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Die Antwort kam schnell und verständlich. Ich kann nun aktiv werden. Unbedingte Weiterempfehlung allein schon durch die schnelle Anwort. ...
FRAGESTELLER