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Gleichbehandlung von Arbeitnehmern


05.12.2008 05:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich arbeite in der düsseldorfer Zentrale eines Großunternehmens mit vielen Niederlassungen. Seit ca. Mai habe ich mich mit Unterstützung des Betriebsrates und meines Vorgesetzten um eine Versetzung in die Niederlassung München bemüht. Hindergrund: mein langjähriger Lebensgefährte (homosexuelle Beziehung) hat eine neue Arbeitsstelle im 600 km entfernten München angenommen. Ich konnte mich lediglich auf Stellen, die als frei ausgeschrieben waren bewerben. Ich bekam ein einziges Vorstellungsgespräch auf eine "Vertretungsstelle für Elternzeit". Ich bin zu 30% behindert mit Gleichstellung zu einem Schwerbehinderten. Da ich aus meinem unbefristeten Vertrag keine befristete Stelle machen wollte, bei der es noch nicht mal eine Zusage gab wie lange ich gebraucht würde, empfand ich die Stelle als unzumutbar und nahm sie nicht an. Zwischenzeitlich habe ich gekündigt und mir eine neue Stelle bei einem anderen Unternehmen gesucht und gefunden, Dort fange ich zum 1.1.09 an. Noch aber arbeite ich für den alten Arbeitgeber. Nun ist eine Kollegin aus meiner Abteilung, die schwerbehindert ist aktuell, weil sie hier in Düsseldorf keine Familie hat (ich auch nicht) nach Berlin versetzt worden, Sie musste sich nicht bewerben, für Sie wurde eine Stelle (unbefristet) geschaffen. Meine Frage ist, ist das statthaft, einer Person soweit entgegen zu kommen, einer anderen nicht? Erwächst mir ein Recht auf eine Abfindung? Welche Höhe könnte so eine Abfindung haben? Sowohl meine Behinderung und die Gleichstellung, als auch die Tatsache, dass ich keine Familie in Düsseldorf habe, sondern, dass diese 400 km weit weg wohnt sind meinem Arbeitgeber bekannt.
05.12.2008 | 06:08

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Grundsätzlich gilt vor allem im Arbeitsrecht der Grundsatz auf Gleichbehandlung. Ob dieser verletzt wurde kann erst beurteilt werden, wenn die Sachverhalte miteinander verglichen wurden. Möglicherweise wurde die Stelle Ihrer Kollegin erst später vakant.
Selbst wenn der Grundsatz auf Gleichbehandlung verletzt worden wäre, können Sie meiner Meinung nach keinen Anspruch hieraus mehr geltend machen. Denkbar wäre allenfalls ein Anspruch auf Schadensersatz des Verdienstverlustes, wenn Ihr Einkommen nun geringer ist.

Einen Anspruch auf Abfindung haben Sie nicht. Dies wird außergerichtlich in der Regel im Rahmen eines Aufhebungsvertrages vereinbart. Nach Ihrer Schilderung ist das Arbeitsverhältnis wohl bereits beendet. Auch die Höhe des Abfindungsvertrages ist frei verhandelbar. Oftmals wird wie in der Rechtsprechung üblich pro Jahr der Betriebszugehörigkeit ein halbes Bruttomonatsgehalt in Ansatz gebracht.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


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