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Gilt der Freibetrag dann für alle Schenkungen zusammen oder nur für eine Schenkung?


31.12.2011 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Frage zum Thema Schenkung zu Lebzeiten. Meine Großmutter möchte mehrere Geld-Schenkungen tätigen, welche sie mir dem Enkel heute zu Lebzeiten vermachen möchte, da ein Berliner Testament verhindert, dass sie an der Aufteilung des Vermögens noch etwas ändern kann. Der Großvater ist vor 3 Jahren bereits von der Welt gegangen und das Berliner Testament ist somit fest und nicht mehr veränderbar. Meine Mutter wäre somit Alleinerbin meiner Großmutter, da es keine weiteren Geschwister gibt und der Großvater nicht mehr lebt.
Ich weiss, dass es für den Enkel bei Schenkungen einen Freibetrag von 200.000 Euro gibt. Angenommen ich erhalte 3 Schenkungen durch 3 separate Überweisungen von insgesamt 50.000 Euro. Gilt der Freibetrag dann für alle Schenkungen zusammen oder nur für eine Schenkung? Sprich, fallen für die weiteren Schenkungen automatisch Schenkungssteuer an? Denn 50.000 sind ja unter dem Freibetrag von 200.000 Euro, egal wie viele Schenkungen es in dem Jahr sind. Muss ich die Schenkungen dennoch beim Schenkungsfinanzamt anzeigen, auch wenn der Betrag nicht steuerpflichtig ist, da unter 200.000 Euro? Brauche ich den sogenannten Schenkungsvertrag als Nachweis trotzdem oder reicht der Nachweis über die erfolgte Überweisung? Denn solch einen Vertrag haben wir nicht gemacht, sondern meine Großmutter hat die Zahlung einfach angewiesen und die Schenkung ist somit ohne Gegenleistung erfolgt. Kann meine Mutter nach Ableben meiner Großmutter von mir die Schenkung zurückfordern?

Vielen Dank vorab.
31.12.2011 | 22:11

Antwort

von


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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage unter Beachtung Ihres Einsatzes und dem Sachverhalt wie folgt beantworten:

Nach § 14 ErbStG sind Schenkungen von ein und derselben Person innerhalb von 10 Jahren zusammenzurechnen und sind bei Erreichen der Freibeträgen gem. §§ 15, 16 ErbStG beim Finanzamt anzugeben.

Sofern die Großmutter noch mindestens 10 Jahre lebt, so bleibt die Schenkung im Erbfall ohne Beachtung. Im Übrigen finden die §§ 2325 ff BGB Anwendung, sofern der übrige Nachlass ohne die Schenkung nicht mehr den Pflichtteil realisieren würden.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Betriebswirtin (HWK)
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