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Gilt Schenkung vor Tod bei Auszahlung nach Tod als Erbe?


04.11.2004 18:39 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Beim Tode meiner Großmutter hätte ich erben können, weil ich im Testament als Erbin eingesetzt bin. Ich habe dieses Erbe aber in Sorge vor möglichen Schulden ausgeschlagen, da wir in den letzten Jahren keinen Kontakt hatten und ich über die finanzielle Situation nicht unterrichtet war. Nun kommt der Verwalter des Geldes meiner Oma auf mich zu und teilt mir mit, dass meine Großmutter ihm vor mehr als 10 Jahren eine Schenkung an mich zur Verwaltung übertragen habe. Diese würde er mir nun gerne auszahlen. Über den Schenkungsvorgang gibt es keine schriftlichen Unterlagen.

Gilt diese Schenkung nun nach dem Tode als Erbe und ist damit die Ausschlagung des Erbes nichtig, wenn ich diese Schenkung annehme? Wie kann ich mich absichern, wenn ich diese Schenkung annehmen möchte, um nicht für mögliche Schulden aufkommen zu müssen?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
04.11.2004 | 19:14

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es könnte sich um eine Schenkung von Todes wegen handeln. Eine solche liegt vor, wenn Sie nach dem Tode des Schenkers und nur bei Überleben etwas unentgeltlich erhalten sollen. Es setzt eine bereits verbindlich gewordene Verpflichtungserklärung voraus.

Problematisch ist aber folgendes:
Nur bei einer vollzogenen (!) Schenkung zu Lebzeiten des Schenkers bedarf die Schenkung keiner schriflichen Form. Da Ihre Oma schon vor Ihrem Teode das gesamte Geld an den Testamentesverwalter übergeben hat, so daß davon auszugehen ist, daß ein Vollzug vorliegt. Es ist dabei unerheblich, daß Ihre Oma schon tot ist. Hier benötigt man aber noch weitere Informationen.

Wenn Sie die Schenkung annehmen, dann wird die "Ausschlagung" des Erbes nicht nichtig. Sie können das Geld also annehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt









Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

Köln

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