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Gibt es ein Möglichkeit das Wohnrecht anzufechten?


17.10.2004 12:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Im Jahr 1987 überschrieb mir meine Mutter unser Haus, in das ich zu dieser Zeit viel Geld investiert habe. Beide Elternteile erhielten Wohnrecht auf Lebenszeit. 1994 verstarb meine Mutter und seit dem haust (wohnen kann man das nicht nennen)mein Vater(78) dort allein. Seine Wohnung ist völlig verwarlost. Renovierungsarbeiten hält er nicht für nötig. Er zahlt nur einen kleinen Teil der Nebenabgaben und schikaniert meine Familie. Da ein Zusammenleben dort nicht mehr möglich war, sind wir im Jahr 2000 ausgezogen. Der Verfall der Wohnung ist weiter fortgeschritten und nur mit großen finanziellen Mitteln zu beseitigen. Auch die Nebenabgaben muß ich zum großen Teil selbst zahlen. Meine Familie und ich möchten das Haus, in das wir viel Geld investiert haben, natürlich auch nutzen. Dies ist aber unter den Gegebenheiten nicht möglich.
Frage:
Gibt es eine Möglichkeit das Wohnrecht anzufechten, zudem mein Vater über eine weitere Wohnung in einem anderen Haus verfügt.Wie komme ich an mein ausgelegtes Geld für die Nebenabgaben?

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Guten Tag,

das wichtigste zuerst: eine Möglichkeit der Anfechtung der Einräumung des Wohnrechtes sehe ich nicht. Es gibt grundsätzlich nur wenige Möglichkeiten, eine einmal abgegebene Willenserklärung zu widerrufen, etwa wegen Irrtums, Täuschung oder Drohung. Dies ist hier aber alles nicht einschlägig.

Es wird insoweit erst einmal bei dem Wohnrecht Ihres Vaters bleiben. Eine andere Frage ist dann die, welche Möglichkeiten Sie haben, um eine vertragsgemäße Ausübung des Wohnrechtes zu sichern. Hierauf haben Sie, wie auch bei jedem anderen Vertrag, einen Anspruch. Dies bedeutet etwa für die Nebenkosten, daß Sie Ihren Vater ggf. verklagen können, wenn dieser Sie nach dem Inhalt des Vertrages zu tragen hat. Gleiches gilt auch für die Renovierungsarbeiten. Hat Ihr Vater nach dem zugrundeliegenden Vertrag Renovierungsarbeiten durchzuführen, so können Sie diese unter bestimmten Voraussetzungen selbst auf Kosten Ihres Vaters durchführen. Selbst das Recht, zur Durchführung der Arbeiten die Wohnung zu betreten, ließe sich falls erforderlich gerichtlich durchsetzen.

Gleiches gilt auch für das normale nachbarliche Nebeneinander. Wenn Sie in dem Hause wohnen sollten und Ihr Vater durch sein Verhalten das Miteinander stört, können Sie dieses ebenfalls durch die Anrufung eines Gerichtes unterbinden.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de
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