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Gibt es bei geteiltem Erbe eines Haus einen Anspruch auf Ausgleich von Renovierungskosten?


10.11.2008 10:50 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht




Hallo

Meine Mutter und meine Schwester mit ihrem Mann wohnen in einem 1-2 Familien Haus. Nach dem Tod unseres Vaters ist meine Mutter Alleinerbin.Meine Mutter bewohnt das EG und meine Schwester mit ihrem Mann das OG. Jetzt möchte meine Schwester schon zu Lebzeiten meiner Mutter das Haus übernehmen und mich auszahlen.
Dazu haben wir den Verkehrswert des Hauses und den Wert des Wohnrechtes ermitteln lassen. Dies ist unstrittig.

Nun zu meiner Frage:
Meine Schwester wohnt mit ihrem Mann seit ca. 15 Jahren im OG des Hauses und haben nach ihren Angaben ca. 50.000 Euro in ihre Wohnung investiert. In wieweit sind ihnen ihre Investitionen in eine neue Etagenheizung, Bad, Einbau neuer Fenster, erstellen einer Dachgaube, Fussbodenbelag, Küche usw. zu erstatten.
Was muss erstattet werden, kommt eine Wertminderung zum tragen?

M.f.G.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Bei der Ermittlung des Wertes des Hauses wurden alle Umstände, die Einfluss auf den Wert des Hauses haben berücksichtig. Dies umfasst sowohl die Wertsteigerung durch die Renovierung, als auch etwaige Wertminderungen durch das Wohnrecht der Mutter.

Bei einer Übertragung im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge ist nun dieser Wert zu berücksichtigen. Die Kosten, die Ihre Schwester durch die Renovierung hatte, sind dabei von Gesetzes wegen nicht zu berücksichtigen. Die Renovierungsleistungen wurden freiwillig erbracht. Ein Rechtsanspruch auf Ausgleich dieser Kosten besteht nicht.

Allerdings ist zu berücksichtigen, dass auch Ihre Schwester zu Lebzeiten Ihrer Mutter grundsätzlich keine Pflicht zur "Auszahlung" hat. Dies ist nur der Fall, wenn Ihre Schwester die Wohnung unentgeltlich bekommen hat und der Todesfall innerhalb von zehn Jahren nach der Übertragung eintritt, aber auch in diesem Fall hätten Sie nur Anspruch auf den Pflichtteil.

Somit sollten Sie mit Ihrer Schwester dahingehend eine Einigung treffen inwieweit sie "ausbezahlt" werden.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)
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