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Gewinn = Zeitschriftenabo


13.10.2004 13:50 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Vor einiger Zeit habe ich einen Gewinnanforderungsschein erhalten. Diesen habe ich auch ausgefüllt und am 28.09.04 hat eine Dame angerufen und nach der Zeitschrift gefragt, die ich gerne haben möchte. Demnach habe ich 2 Monate eine Zeitschrift gewonnen und muß anschließend die Zeitschrift 12 Monate beziehen und das wäre alles viel günstiger.

Leider habe ich am Telefon zugesagt und als dann eine schriftliche Bestätigung kam habe ich diese sofort gekündigt und mitgeteilt, daß ich das so nicht haben möchte.

Nun fordert diese Firma, daß ich mich an den abgeschlossenen Vertrag halte zumal in dieser Gewinnanforderungsurkunde gestanden haben soll:
"Für den Fall, dass ich aus der Gewinnanforderungsurkunde einen Preis der Kategorie 1 bis 3 gewinnen sollte (und nur für diesen Fall) bestelle ich die in der Gewinnanforderungsurkunde genannte Wunschzeitschrift 2 Monate kostenlos und danach für zunächst 1 Jahr gegen Berechnung, wobei ich die Bezugsgebühren per Abbuchung vom angegebenen Bankkonto zahle."

Bin ich verpflichtet mich an solche "Verträge" zu halten oder ist meine bereits geschriebene Kündigung wertlos?

Ich bedanke mich für die Antwort schon jetzt

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Das, was hier mit Ihnen versucht wird, kann man nur als "Dummenfängerei" bezeichnen. Abgesehen davon, daß es mehr als zweifelhaft ist, ob mit dem Passus in der Gewinnanforderungsurkunde tatsächlich ein Abonnementsvertrag geschlossen wurde oder aber diese Passage vielmehr als sogenannte "überraschende Klausel" unwirksam wäre, stünde Ihnen bei einem wirksamen Vertragsschluß zumindest ein Widerrufsrecht zumindest ein Widerrufsrecht gemäß § 312b BGB zu, daß Sie mit Ihrer Kündigung (von der ich unterstelle, daß sie schriftlich erfolgt ist) ausgeübt haben.

Damit besteht kein wirksamer Abonnementsvertrag mehr.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
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