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Gewerblicher Verkäufer verweigert Rücktritt, was tun?


08.07.2004 20:54 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Habe nachstehendes Problem. Von einem gewerblichen Anbieter habe ich einen Gartenbrunnen über das Internet gegen Vorauskasse gekauft. Am 30.06.04 wurde er geliefert - und zu meinem Entsetzen mußte ich feststellen, daß er nicht dem entsprach wie er auf der Internetseite angeboten wurde. Habe noch am gleichen Tag reklamiert und entweder einen Preisnachlaß oder die Rücknahme des Brunnens gefordert. Daraufhin erhielt ich zur Antwort der Händler würde nicht mehr auf meine emails antworten und so quasi ich wäre eh blöde wenn ich nicht wüßte das ein GFK-Becken nicht der Abbildung aus dem Internet entspräche. Am 1.07.03 habe ich ihm dann mitgeteilt, daß ich vom Kaufvertrag zurücktrete, da der Brunnen nicht so ist wie im Internet abgebildet und ich mein 14tägiges Rücktrittsrecht gem. § 312d BGB in Anspruch nehme und mein Geld bis zum 8.07.2004 wieder zurück haben möchte. Der Brunnen wurde am 5.07.04 zum Hersteller zurück geschickt- heute kam er wieder mit dem Vermerk ANNAHME VERWEIGERT -

Was kann ich tun. Ich will mein Geld wieder zurück und den Brunnen nicht behalten, denn er entspricht nicht dem was ich glaubte gekauft zu haben bzw. so wie er abgebildet war-
Nur weiß ich nun nicht ob ich einen Antrag auf Erlaß einen Mahnbescheides stellen kann um wieder an mein Geld zu kommen.
Anspruchsgrundlage wäre ungerechtfertigte Bereicherung.
Ist es schädlich daß ich den Brunnen wieder bei mir habe, oder habe ich überhaupt keine Chance aus dem Vertrag wieder raus zu kommen. Steht mir das Rücktrittsrecht zu auch wenn es nirgends auf seiner Internetseite steht. Und was muß ich mit dem Brunnen tun????
Kann mir jemand einen Rat geben.
ES EILT WIRKLICH SEHR WEGEN DER FRISTEN

DANKE
Hallo!

Sie sind Sie über ein Rückgabe- oder Widerrufsrecht belehrt worden? Vermutlich nicht. Sollten Sie über ein Rückgabe- oder Widerrufsrecht belehrt worden sein, haben Sie von Lieferung an 14 Tage Zeit (14.07.2004), den Widerruf zu erklären.

Für Sie gilt: Erklären Sie den Widerruf erneut, so dass Sie die Abgabe der Erklärung beweisen können. Am besten per Telefax und per Einschreiben. Dabei sollten Sie den Händler auch sogleich auffordern, den Brunnen abzuholen. Setzen Sie dem Händler eine Frist von etwa zwei Wochen und erklären dabei, dass Sie nach Ablauf der Frist Ihren Anwalt mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche beauftragen würden. Den Brunnen sollten Sie allerdings nur heraus geben, wenn man Ihnen Bares gibt.

Ihnen kann rechtlich nicht viel passieren, allerdings könnte es ein Problem werden, sollte der Händler insolvent werden.

Also behalten Sie den Brunnen als Gegenwert für Ihre Leistung in Ihrem Besitz. Stellen Sie den Brunnen mitsamt Verpackung in die Garage etc. Behandeln Sie den Brunnen so wie Sie Ihren eigenen Brunnen behandeln würden, der nicht in ihren Vorstellungen entspricht.

Nach Ablauf der Frist würde ich an Ihrer Stelle einen Mahnbescheid beantragen bzw. gleich eine Klage einreichen.


Beste Grüße

Dennis Sevriens
Rechtsanwalt
www.sevriens.net
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RA DPMS
Bergmannstraße 12
10961 Berlin
Tel: 030 / 61203616
Fax: 030 / 61203626
Privat: info.dpms.name

Kanzleizeiten: Mo - Do von 10:00 - 16:00 Uhr

Tätigkeitsschwerpunkte: Markenrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht

Interessenschwerpunkte: Mietrecht, Strafrecht
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