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Gewerblicher Mietvertrag - Betriebskostenabrechnungen


18.11.2008 21:40 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Die Nebenkostenabrechnung für 2005 wurde im Dezember 2006 und
die Nebenkostenabrechnung für 2006 wurde im November 2007 erstellt.
Durch einen Ablesefehler der dafür zuständigen Firma, wurde für beide Jahre eine Nachberechnung der Heizkosten notwendig, die im September 2008 erfolgte. Der Mieter verweigert die Zahlung wegen Verjährung.
18.11.2008 | 23:07

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Da Sie keine präzise Frage gestellt haben, kann ich nur vermuten, daß Sie wissen möchten, ob die behauptete Verjährung tatsächlich gegeben ist und die damit begründete Verweigerung tatsächlich gegeben ist. Falls Ihre Frage auf etwas anderes abzielt, nennen Sie dies bitte in der einmaligen kostenlosen Nachfrage.

Die Verjährung selbst ist nicht gegeben, die Weigerung des Mieters also nicht begründet.

Zwar muß der Vermieter die Abrechnung binnen 12 Monaten nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes erstellen und an den Mieter übersenden. Wenn die Abrechnung allerdings inhaltlich fehlerhaft ist, ohne daß der Vermieter das zu verantworten hat, kann der Vermieter die Nachforderung auch nach der Jahresfrist geltend machen.

Vorliegend ist die Ausnahme gegeben, wenn der Vermieter und die für das Ablesen zuständige Firma nicht identisch sind.

Leider liegt die Beweislast bei dem Vermieter, es kommt also entscheidend darauf an, daß der Vermieter belegen kann, daß die Nachforderung zeitlich nach dem Erkennen des Fehlers geltend gemacht wurde.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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