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Gewährleistungspflicht


12.11.2004 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrtes Anwaltteam,
Wir haben im Dezember 2003 einen Gebrauchtwagen gekauft. Im Kaufvertrag steht: „Die gesetzliche Sachmangelhaftung beträgt 12 Monate.“
Dieser Gebrauchtwagen hatte einen Mangel (Zylinderkopfdichtung), von dem der Verkäufer (ein Autohaus anderer Marke) wahrscheinlich selbst nichts gewusst hat - der Vorbesitzer hatte eine Rückrufaktion des Autoherstellers nicht wahrgenommen und das Auto, letztendlich mangelhaft dem Autohaus verkauft. Aufgrund dieses Mangels ist uns ein nicht unerheblicher Schaden entstanden.
Der Verkäufer wurde von dem Schaden unterrichtet, die Reparatur erfolgte danach aber in einer anderen Vertragswerkstatt, weil wir 800km entfernt waren (Auto nicht fahrbereit).
Können wir die Reparaturkosten im Sinne der Gewährleistungspflicht vom Verkäufer zurückfordern?
Danke für Ihre Antwort.
12.11.2004 | 15:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich müssen Sie den Verkäufer unter Fristsetzung auffordern, den Mangel zu beheben.

Sofern dies nicht geschehen ist, wovon ich nach Ihrer Sachverhaltsschilderung ausgehe, haben Sie grundsätzlich keinen Anspruch auf Schadensersatz.

Eine Unmöglichkeit der Nacherfüllung ist hier nicht gegeben.

Wenn der Verkäufer eine Reparatur abgelehnt hätte, könnten Sie Schadensersatz geltend machen.

Insofern schätze ich Ihre Chanchen aufgrund der bisherigen Sachverhaltsschilderung, einen Schadensersatz durchzusetzen, gering ein.

MfG

Michael Wieck
Rechtsanwalt


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Fax: 0511-35771071









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