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Gewährleistung Motorschaden.


14.09.2017 22:43 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich bin ein Gewerbetreibender und verkaufe gebrauchte ersatzteile.

ende Januar 2017 habe ich einen gebrauchten PKW Motor verkauft auch an einen Gewerbetreibenden (KFZ Werkstatt-Händler).

Der hat es dann im Februar 2017 eingebaut und erst im August 2017 den wagen an einen Kunden veräußert.

Im September 2017 war der kunde bei Ihm mit fast 6000 km mehr auf dem Tacho und klagte von einem starken Ölverlust.

Jetzt ruft mich der Käufer an, will den Motor reklamieren und fordert mich eine Lösung vorzuschlagen.



Jetzt meine Frage:

Kann er das als Gewerbe zu Gewerbe nach so viel zeit Reklamieren und falls ja inwieweit muss ich für die Kosten für Ersatzmotor/Lieferung/Einbau aufkommen?


vielen Dank im Voraus

Mit freundlichen Grüßen

Alex
14.09.2017 | 23:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

auch bei einem Verkauf unter Gewerbetreibende gilt die gesetzliche Gewährleistung und die gesetzliche Gewährleistungszeit von zwei Jahren.

Das kann vertraglich eingeschränkt werden. Ohne so eine ausdrückliche vertragliche Einschränkung bleibt es aber bei der zweijährigen Gewährleistungsfrist.

Voraussetzung ist aber, dass der Motor bei der Übergabe den Mangel hatte, der nun plötzlich vorliegen soll und das kein Verschleiß vorliegt. Dafür ist der Käufer beweispflichtig.

Ob das möglich ist, dürfte fraglich sein, wenn der Motor offenbar lange Zeit ohne Probleme gelaufen ist. Möglicherweise bedarf es eines Gutachtens.

Sie können solange alle Ansprüche zwar ablehnen.

Aber eine Einigung auf einen bestimmten Betrag könnte sinnvoller sein.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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