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Gewährleistun bei ebaykauf - defekte Ware


16.10.2004 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo Team!
Erstmal danke, dank eurer Info hat der ebayverkäufer (eine gewerbliche Handelsagentur) eingesehen, dass er sich an die Gewährleistungspflicht halten MUSS.
Aber nun kündigt er an, die Versandkosten komplett einbehalten zu wollen... ist das rechtens? Ich hatte ihm Nachbesserung vorgeschlagen, die er nicht annahm. Also habe ich die Ware zwecks Einhaltung der 14-Tage-Frist unfrei zurückgeschickt.
Er will mir jetzt alle Versandkosten vom Erstattungsbetrag abziehen.
Nach meinem Rechtsgefühl nicht korrekt, denn wenn die Ware i.O. gewesen wäre, wären diese Kosten (unfreie Rücksendung) nicht entstanden... und den Kosten-Aufwand hat ja er zu vertreten, da er defekte Ware verschickte und erst nach Drohung mit Anwalt überhaupt die Gewährleistungspflicht akzeptierte.
meine Frage:
DARF er bei Wandlung (defekte Ware gegen Geld) die Versandkosten abziehen? Sowohl die für den Versand der Ware (wäre Ware iO, hätt ich kein problem, diese zu tragen) wie auch die für die unfreie Rücksendung?

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Sehr geehrte Damen und Herren,

bei dem von Ihnen geschilderten Fall muss man zwischen Mängelgewährleistung und den bestehenden Rechten aus Fernabsatzverträgen unterscheiden.
Sie wollten wissen, wie es sich bei der Wandlung bzw. dem Rücktritt wg. Mängelgewährleistung verhält.
Wenn Sie, als Käufer der Ware, berechtigt vom Vertrag zurücktreten, so hat der Verkäufer die Versandkosten zu tragen. Auch die ursprünglichen Versandkosten, die Sie für die Zusendung des Artikels bezahlt haben, sind Ihnen zu erstatten. Dies ergibt sich aus den §§ 437, 440, 280, 281, 283, 284, 311a BGB. Wenn Ihnen, als Käufer, die Ware gebracht wurde, so ist sie auch von dem Verkäufer dort wieder abzuholen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit geholfen habe.

Mit freundlichem Gruß

Jan Wippermann

Nachfrage vom Fragesteller 17.10.2004 | 11:07

Jetzt behauptet der Verkäufer, unter Zeugen die Ware ausgepackt zu haben und sie wäre angeblich NICHT defekt. Dies entspricht aber nicht der Wahrheit... 2 Freundinnen von mir wollten sich das Gerät ansehen und können bestätigen, dass es nicht funktioniert hat.
Ebay hält sich da (verständlicherweise) raus.
Muss ich jetzt wirklich wegen einer Gesamtsumme von knapp 30€ einen Anwalt einschalten?
Mir geht wes dabei weniger ums Geld als um die dreiste Geldmacherei des verkäufers! Das Gerät hat er mittlerweile über die Artikelnummer 3846475361 an den nächsten Dummen weiterverkauft... soll ich Kontakt zum Käufer aufnehmen und, wenn es sich um dasselbe defekte Gerät handelt, Betrugsanzeige erstatten?

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