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Getrennt lebend und außergeöhnliche Belastung


06.12.2008 13:29 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Guten Tag,

Ich lebe getrennt seit Anfang 2007, es erfolgte eine getrennte Veranlagung, ich habe extrem hohe Außerwöhnliche Belastungen (Scheidung, Behindertenfreibetrag, Krankheit), mein Nochehemann sehr wenig! nun teilt das FA einfach die Außergewöhnlichen Belastungen hälftig auf. Steuerrechtlich gesehen ja richtig.

Mein Nochehemann wird sich freiwillig sicher nichtmit einer anderen Aufteilung einverstanden erklären.

Mir entsteht dadurch ein gewaltiger Nachteil. Kann ich diesen irgendwie zivilrechtlich einklagen?

Vielen Dank!
Sehr geehrte Ratsuchende,

wie Sie richtig ausführen, sind außergewöhnliche Belastungen bei getrennter Veranlagung zur Hälfte bei jedem Ehegatten heranzuziehen.

Eine andere Aufteilung ist nur dann möglich, wenn beide Ehegatten eine solche andere Aufteilung beantragen. Das heißt, Ihr Mann müsste mitmachen.

Eine Möglichkeit, Ihren Mann gerichtlich zu zwingen, sehe ich (zivilrechtlich) nicht.
Denn einmal ist kein Anspruch gegeben, da die Steuergesetze den Fall so regeln.
Zum anderen kommt Ihnen diese Aufteilung indirekt zugute, falls Sie Unterhalt von Ihrem Ehemann beziehen (es besteht somit kein Schaden im rechtlichen Sinne).
Ich weiß, das ist in Ihrer Situation unbefriedigend, aber so ist die Gesetzgebung diesbezüglich.
Versuchen Sie im Rahmen der Scheidung, bzw. des Unterhaltsprozess mit IHrem Ehemann auszuhandeln (gegebenfalls mit Hilfe Ihres Anwalts), dass er einer anderen Aufteilung zusagt.
Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.12.2008 | 13:37

Guten Tag,

danke für die leider ernüchternde Antwort. Da ich keine Unterhalt beziehe und deutlich mehr verdiene als mein Nochehemann muß ich wohl diese Irrsinnigkeit deutschen Steuerrechts hinnehmen. Es ist eben, ebenso wie vieles andere im deutschen Recht, nicht gemacht für Frauen die mehr verdienen als die Männer und dazu noch die Kinder betreuen.

Und um ehrlich zu sein, mein Nochehemann wäre dumm einer anderen Aufteilung freiwillig zuzustimmen. Was für ein Irrsinn des deutschen Steuerrechts sag ich da nur.

Gruß
nach München
Kilokampf

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.12.2008 | 14:03

Ja, tut mir leid, Ihnen keine bessere Nachricht überbringen zu können.

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