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Getrennt lebend , verheiratet Steuererklärung


13.03.2008 13:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Eva Tremmel-Lux


| in unter 2 Stunden

Mein Mann und ich haben seit 1.11.2005 getrennte Wohnungen. 2006 hat er zeitweise bei mir gewohnt, wir hatten damals Steuerklasse 3/5.
Für 2006 haben wir dann eine gemeinsame Steuererklärung gemacht.
Ich habe dann darauf bestanden, dass wir 2007 die Steuerklassen in 4/4 ändern.Er hat 2006 bei seine Wohnug beibehalten, zwischendurch aber zeitweise bei seiner Freundin (3 Monate)und bei mir gewohnt.
Jetzt habe ich meine Steuererklärung abgegeben und "getrennte Veranlagung" angekreuzt, hauptsächlich deswegen, weil er in 2007 ein abbruchreifes Haus gekauft hat, mit dem ich nichts zutun haben will.
Das Finanzamt rief heute bei mir an, und wollte mir einreden (oder rausbekommen??), wir wären doch 2007 dauernd getrennt lebend gewesen, was ich verneint habe,die Sachbearbeiterin meinte dazu nur, dass wäre aber alles sehr seltsam.
Inwieweit muß ich dem Finanzamt meine persönlichen Verhältnisse mitteilen und kann das jetzt steuerlich Konsequenzen für mich haben ?
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 20 weitere Antworten zum Thema:
13.03.2008 | 14:20

Antwort

von

Rechtsanwältin Eva Tremmel-Lux
97 Bewertungen
Sehr geehrter Fragesteller,

während der bestehenden häuslichen Gemeinschaft können sich die Ehegatten steuerlich gemeinsam veranlagen lassen.
Die gemeinsamen Einkünfte werden dann zusammengerechnet und die Einkommensteuer nach dem Splittingverfahren ermittelt.

Bei dauerndem Getrenntleben und bei Scheidung ist eine gemeinsame steuerliche Veranlagung nicht mehr möglich.
Für eine gemeinsame steuerliche Veranlagung genügt es, dass die Voraussetzungen nur zu Beginn des Veranlagungszeitraums vorlagen oder im Laufe des Veranlagungszeitraums eintraten.
Gescheiterte Versöhnungsversuche während der Trennung unterbrechen steuerrechtlich ein dauerndes Getrenntleben.
Dies bedeutet, dass, wenn im Jahr 2007 noch ein Versöhnungsversuch stattgefunden hat, die gemeinsame steuerliche Veranlagung möglich ist.
Wenn die gemeinsame Veranlagung die Steuerschuld eines Ehegatten reduziert, besteht aus den Schutz- und Beistandspflichten von Eheleuten grds. auch eine Verpflichtung dem anderen Ehegatten gegenüber der gemeinsamen Veranlagung zuzustimmen, wenn dem zustimmenden Ehegatten dadurch keine steuerlichen Nachteile entstehen; diese Zustimmung kann auch durch den anderen Ehegatten klageweise geltend gemacht werden.
Da Sie gegenüber dem Finanzamt angegeben haben im Jahr 2007 nicht dauernd getrennt gelebt zu haben, aber offensichtlich zwei verschiedene Wohnsitze bestehen, wird vermutet, dass Sie getrennt leben. Das (teilweise) Zusammenleben im Jahr 2007 muß daher von den Ehegatten dem Finanzamt gegenüber konkret dargelegt werden. Andernfalls geht das Finanzamt davon aus, dass Sie 2007 getrennt gelebt haben.
Steuerliche Konsequenzen hat dies insoweit, dass, sollten Sie 2007 als dauernd getrennt lebend angesehen werden, ein Wahlrecht bzgl. gmeinsamer oder getrennter Veranlagung nicht mehr besteht.
Dies scheint mir aber eher ein Problem Ihres Mannes zu sein, da Sie offenbar eine getrennte Veranlagung wüschen.

Mit freundlichen Grüßen
E. Tremmel-Lux
Rechtsanwältin



ANTWORT VON
Rechtsanwältin Eva Tremmel-Lux
Geretsried

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