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Getrennt lebend,Eigentumswohnung


06.11.2004 14:09 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Fakten:
-Eigentumswohnung 1999 gekauft
-Darlehen ueber Firma v. Ehemann
-Darlehen v. beiden unterschrieben
-Vorgabe von Firma war,dass Anteil der Ehefrau 50 % betragen muss

2.
Beim Notar Scheidungs u.Getrenntlebensvereinabrung geschlossen
worin sich Ehefrau verpflichtet 50 Prozent der anfallenden Darlehenskosten zu übernehmen
3.
Ehefrau trennt sich 2002 von Ehemann u. bezieht eigene Wohnung
-Ehemann verbleibt in Eigentumswohnung u.bezahlt alle Verbindlichkeiten weiter
4.Ehefrau möchte mit der Wohnung nichts mehr zu tun haben u. sucht nach Möglichkeiten diesen Anteil loszuwerden.

Frage.
1.
Kann Ehefrau ihren Anteil verkaufen?
Was zur Foge hätte,dass der Kredit von Gläubigerseite sofort komplett zu bedienen waere?
2.
Kann Ehefrau Ehemann verklagen um aus dem Vertrag rauszukommen?
3.
Welche Moeglichkeiten hat Ehefrau ueberhaupt?



07.11.2004 | 10:32

Antwort

von


6 Bewertungen
Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de


In Beantwortung Ihrer Fragen teile ich Ihnen folgendes mit:

Zunächst ist festzuhalten, dass Ehefrau und Ehemann gemeinsam Eigentümer sind. Da der Ehemann in der Wohnung lebt, müsste er der Ehefrau eine Nutzungsentschädigung zahlen, sozusagen eine Art Miete.
Unabhängig davon ist auch die Ehefrau weiter verpflichtet, das Darlehen zurückzuzahlen. Wenn nun der Ehemann dies alleine übernimmt, kann er im Innenverhältnis zu seiner Ehefrau das die Tilgungszahlungen zur Hälfte zurückverlangen.
Wenn die Ehefrau die Wohnung loswerden möchte, hat sie die Möglichkeit, die Auseinandersetzung zu verlangen. Das bedeutet, sie kann verlangen, dass die Wohnung verkauft wird und der Erlös geteilt wird.
Da die Wohnung jedoch belastet ist, ist es sicherlich sinnvoller, wenn der Ehemann die Wohnung als Alleineigentümer übernimmt und die Ehefrau auszahlt.
Die gemachten Angaben stehen unter dem Vorbehalt, dass nicht bereits vertraglich etwas anderes vereinbart ist.
Ich hoffe, Ihre Fragen zufriedenstellend beantwortet zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

(Regine Filler)
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

Göttingen

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