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Getrennt in einem Haus - wie oft kann ich meinen Sohn sehen?


26.11.2008 19:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag. Folgende Frage:

Kennengelernt, gezeugt, geheiratat, gereut. Trennung und Scheidung sind unvermeidbar. Auch der Versuch, bei mir im Haus es in zwei getrennten Wohnungen unter einem Dach zu probieren, ist gescheitert.

Wesentlicher Punkt - neben einer Reihe anderer, gravierender Dinge - ist die Tatsache, dass meine Frau meinen Kontakt zu meinem Sohn auf das Minimalste reduziert. Ein Kind müsse zur Mutter. Unser Sohn ist jetzt 20 Monate alt.

Meine Frau arbeitet an 2,5 Tagen. Zu diesen Stunden bringt sie mir den kleinen runter, und wenn sie zurück kommt, muss er sofort nach oben.

Übernachten darf er praktisch nie bei mir.

Bald wird das Familiengericht entscheiden - hoffen wir. Alle warnen: Der zuständige Richter sei ebenfalls jemand, der das Menschenrecht des Kindes auf einen Vater und Mutter noch nicht kenne.

Meine Frage bezieht sich jedoch auf den Zeitpunkt VOR der richterlichen Entscheidung: Welchen Anspruch habe ich darauf, dass mein Sohn bei mir ist: Tagsüber, und auch zur Übernachtung.

Denn - das hab ich schon gelernt -, das kann ganz wesentlcih sein für das SPÄTERE Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Dank und Gruss aus Hamburg.


T.S.

26.11.2008 | 20:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte.

Die von Ihnen geschilderte Situation betrifft das Umgangsrecht der Eltern mit dem Kind, welches in § 1684 BGB geregelt ist.
Nicht geregelt sind allerdings konkrete Umgangsregelungen, wie etwa Anzahl der Umgangstage pro Woche oder aber auch Übernachtungen.

Der Umgang wird insbesondere nach dem Kindeswohlprinzip geregelt.
Dabei wird geprüft, inwieweit der Umgang mit dem betreffenden Elternteil dem Wohl des Kindes zuträglich ist. In diese Prüfung werden alle Umstände des Einzelfalles wie Alter des Kindes, Bindung zum Elternteil, Dauer des gewünschten Umgangs, Art des Umgangs, etc. mit einbezogen.

Grds. ist die Einigung zwischen den Eltern zu treffen. Ist eine Einigung, wie bedauerlicherweise in Ihrem Fall, nicht zu finden, so entscheidet das Familiengericht gem. § 1684 III BGB über den Umgang.

Hier sehen Sie das Kind mind. 2,5 Tage die Woche.
Sofern die Kindesmutter nicht zu weiteren Zugeständnissen bereit ist, wird vor der Gerichtsentscheidung keine anderweitige Umgangsregelung zu finden sein.

Einen Anspruch auf bestimmte Umgangszeiten haben Sie hier nicht.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern. Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.

Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung behilflich.

Mit freundlichem Gruß,
Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 26.11.2008 | 21:54

Ihre Antwort ist umfangreich, substanziell aber mangelhaft.

Auf die Frage der Übernachtungen sind Sie nicht eingegangen.

Sie vertreten die Meinung, dass (m)eine Frau entscheiden kann, bei wem ein Kind wann übernachten kann - begründen dieses Einschränkung des Kindes auf gleichgewichtigen Umgang mit seinem Vater nicht.

Ganze Textpassagen sidn nur umfängliche Versatzstücke.

Ich darf Sie bitten, zumindest von mir keine weiteren Fragen zu beantworten.

Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.11.2008 | 09:27

Sehr geehrter Ratsuchender!

Auf Ihre Kritik möchte ich wie folgt eingehen.
Natürlich haben Sie aufgrund des gemeinsamen Sorgerechtes grds. auch das Recht, den Sohn häufiger zu sehen und auch Übernachtungen einzufordern.

Solange Ihre Frau sich aber einer gütlichen Einigung verweigert, bzw. Ihnen den Sohn zur Übernachtung wieder wegnimmt, können Sie hier nur das Familiengericht einschalten, damit dieses eine Lösung findet.

Bedauerlicherweise ist dies nicht die Antwort, die Sie erhofft haben.
Vor einer familiengerichtlichen Entscheidung ist jedoch eine andere Lösung nicht möglich.
Der beantwortende Rechtsanwalt sollte Ihnen objektiv die Möglichkeiten aufzeigen. Dies ist auch geschehen.

Mit freundlichem Gruß,

Schöpper
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