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Geschäftsführer trotz Vorstrafe


| 29.12.2014 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Henning



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin wegen Betruges gemäß Paragraph 263 Abs. 1 StGB mittels eines Strafbefehls zu 25 Tagessätzen zu je 40,00 € verurteilt worden. Rechtskräftig seit dem 02.09.13.

Ich habe vor, ab Januar 2015 eine Tätigkeit als Geschäftsführer auszuüben.

Dazu habe ich folgende Fragen:

1. Darf ich aufgrund des Strafbefehls die Tätigkeit als GF ausüben und muss ich diese Vorstrafe beim Notar bzw. Registergericht angeben?

2. Erscheint diese Vorstrafe im privaten (Belegart N) bzw. behördlichen Führungszeugnis (Belegart 0)?

Vorab, vielen Dank für ihre Auskunft.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Da Sie aufgrund § 263 StGB nicht zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt wurden, steht diese Vorstrafe der Tätigkeit als Geschäftsführer nicht entgegen, vgl. § 6 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 lit. e) GmbHG. Die Vorstrafe ist gegenüber dem Registergericht nicht mitzuteilen, vgl. § 39 Abs. 3 GmbHG.

Ins Führungszeugnis wird die Vorstrafe nicht aufgenommen werden, vgl. § 32 Abs. 2 Nr. 5 BZRG. Im BZR (=behördliches Führungszeugnis) wird die Strafe aber dennoch erscheinen, § 4 BZRG.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 31.12.2014 | 00:23


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