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Gerät defekt erhalten Widerrufsfrist


10.12.2015 11:39 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo, ich habe am 26.10.2015 ein Hifi Gerät bei Ebay für 500 Euro gekauft bei einem gewerblichen Verkäufer.
Den Betrag am 27.10.2015 überwiesen und dann kam leider keine Ware nur ausreden.
Am 4.11.2015 verlangte ich schriftlich über Ebay mein Geld zurück. Was der Verküfer nicht tat sondern sich stumm stellte.
Am 10,11 kam das Gerät hier defekt an,habe den Verkäufer darüberinformiert und wiederum verlangte ich mein Geld zurück.
Was er bejahte aber nicht tat.Er wollte das Gerät prüfen lassen ob DHl oder sein Mitarbeiter für den Defekt,wegen schlechter Verpackung schudig sein und Zeitnah zurück schicken.
Wiederum forderte ich mein Geld zurück und wollte dieses Gerät nicht mehr haben.
Ich bekam auch zu der Lieferung keine Rechung dabei.

Er teite mir am Montag mit das er das Gerät jetzt zu mir schicken würde.
Ich schrieb ihm darauf das er mir erstmal eine Rechnung schreiben sollte und wenn das GErät wieder so schlecht verpackt wäre,würde ich es erst garnicht annehmen.

Eine Rechnung habe ich gestern per Mail bekommen,datiert auf den 7.12.2015
Meine Frage ist,da ich das Gerät ja garnicht testen konnte,ab wann beginnt in diesem Fall das Widerrufsrecht?
Kann ich den Vertrag auch jetzt noch widerrufen?

Lieben Gruß Nicole

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Sehr geehrte Ratsuchende,

bei Warenlieferung ist neben der Widerrufsbelehrung in Textform auch erforderlich, dass die Ware beim Empfänger eingegangen ist.

Sie als Verbraucher müssen die Möglichkeit haben, die Waren zu untersuchen und dann noch zu widerrufen.

Und das ist nach Ihrer Schilderung schon am 10.11. geschehen. Nachdem die defekte Ware angekommen ist, haben Sie Ihr Geld zurückverlangt, damit den Widerruf deutlich gemacht.

Neben diesem Widerruf stehen Ihnen aber auch zusätzlich die Gewährleistungsrechte nach § 434,437 BGB zu. Und Insoweit haben Sie den Rücktritt erklärt und der Verkäufer hat sich damit einverstanden erklärt („..wiederum verlangte ich mein Geld zurück.
Was er bejahte aber nicht tat.").

Teilen Sie dem Verkäufer also mit, dass Sie das Gerät nicht mehr annehmen werden. Setzen Sie eine Zahlungsfrist des Kaufpreises. Nach Fristablauf beauftragen Sie dann einen Rechtsanwalt.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg
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