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Geplatzer Auslandsscheck


16.11.2004 21:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,
mir ist Folgendes passiert:
Ich erhielt einen Scheck über 20 000 Britische Pfund der Royal Bank of Scotland, habe diesen Scheck bei meiner Bank eingereicht. Der Filialleiter nahm den Scheck entgegen und erwähnte, daß hierfür Gebühren anfallen werden. Ich fragte nach der Höhe der Gebühren, er konnte keine Auskunft geben, rief in einer Bearbeitungsstelle an, doch auch dort konnte man keine Zahlen nennen. Nun gut, ich dachte, so schlimm kanns ja nicht werden mit den Gebühren, und reichte den Scheck ein.
Drei Monate vergingen.
Nach mehrmaligen Rückfragen wurde mir gesagt, daß die ausländische Bank noch keine Freigabe erteilt habe. Da ich aber ohnehin kein Geld auf den Scheck bekommen habe, was auch okay war, hieß es, abwarten.
Nun kam die Nachricht, daß der Scheck gefälscht war.
Ich bin nigerianischen Betrügern aufgesessen.
Die Bankgebühren für diesen Scheck von 146 € wurden von meinem Konto abgebucht. Ich habe das an höherer Stelle reklamiert ( daß der Filialleiter mir keine Auskunft darüber geben konnte..), aber ich habe dennoch den Schaden. Aber, und das finde ich hammerhart und deshalb wende ich mich hier an Sie, liebe Anwälte, nun will die Bank die Betrugsanzeige in Kopie haben, und wenn ich das nicht in diesen Tagen erledige, will man mich wegen Scheckbetrugs anzeigen! Nicht genug, daß ich zahlen muß und Betrügern auf den Leim gegangen bin ( ist auch klar, wohin so eine Anzeige führt, nämlich ins Niemandsland ), nun will man mir auch noch Betrug unterstellen, obwohl die Bank doch keinen Schaden hat. Der Filialleiter hat mich bei Einreichen des Schecks auch nicht aufgeklärt, daß ein gefälschter Scheck für mich derartige persönliche Konsequenzen haben wird, sonst hätte ich niemals den Scheck eingereicht sondern auf eine Überweisung bestanden! Fakt ist, wenn ich den Fall zum Anwalt gebe, bin ich ein Vermögen los, und da man solchen Mafiosi-Typen in Nigeria eh nicht habhaft wird, zahle ich hier nochmal kräftig drauf. Was empfehlen Sie mir in dieser Situation zu tun?
Vielen Dank schonmal für die Antworten!
MFG,
Susi Sorglos
P.S. Am Donnerstag treffe ich mich mit einem Bekannten, der bei der Polizei ist, er kennt den Fall und hilft mir bezüglich der Anzeige.
Sehr geehrte Frau Sorglos,

ich habe zwar nicht verstanden, wofür Sie einen Scheck über 20 000 Britische Pfund erhalten haben. Aber soweit es sich um Ihre Probleme mit Ihrer inländischen Bank geht, möchte ich Ihnen folgendes raten:

Zunächst sollten Sie die Strafanzeige erstatten. Solange Sie die Strafanzeige selbst erstatten - dies können Sie bei der nächsten Polizeiwache vornehmen - entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.

Eine Kopie der Strafanzeige sollten Sie dann als Vertrauensbildende Maßnahme Ihrer Bank zur Verfügung stellen.

Sofern Sie sich hinsichtlich des Schecks keine Vorwürfe zu machen brauchen, haben Sie hinsichtlich des Betrugsverdachts nichts zu befürchten. Das hängt aber auch mit dem Grund zusammen, der Sie veranlasst hat, den Scheck einzureichen. Die Nigerianer werden für die Hergabe des Schecks ja auch eine Gegenleistung erwartet bzw. erhalten haben. Oder Sie sich einen Vorteil versprochen haben, wenn Sie den Scheck einlösen.

Falls so gesehen Bedenken gegen Sie aufkommen könnten, wäre eine ausführliche Beratung mit einem Anwalt vielleicht nicht die schlechteste Idee.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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