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Gemeinsame Veranlagung nach Trennung


| 27.11.2008 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von



Guten Tag,

ich möchte Ihnen vorweg die Situation kurz schildern. Ich habe mich im Jahr 2007 von meiner Frau getrennt. Für das Jahr 2007 können wir also eine gemeinsame Steuerveranlagung machen. Dieses haben wir nun gemacht. Diese Steuererklärung ist jetzt wieder zurück gekommen. In der Zwischenzeit hat sich meine Ex-Frau schlau gemacht. Sie hätte auch ein getrennte Veranlagung machen können und dabei gut 1000 Euro vom Finanzamt bekommen. Ich hingegen hätte aufgrund der Lohnsteuerklasse 3 gut 2500 euro an das Finanzamt zahlen müssen.
Nun meine Frage: Jetzt sagt Sie, entweder du zahlst mir die 1000 Euro aus oder ich reiche doch noch die getrennte Veranlagung ein. Ist das rechtlich überhaupt zulässig? Und falls Sie diese einreicht, was für Möglichkeiten habe ich, diese Zahlungen nicht an das Finanzamt zu zahlen, denn Sie hat daraus ja ein Vorteil und ich ein ganz deutlichen Nachteil.

Vielen Dank schon mal für die Beantwortung
27.11.2008 | 18:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:
Während der bestehenden häuslichen Gemeinschaft können sich die Ehegatten steuerrechtlich gemeinsam veranlagen lassen. Reduziert die gemeinsame Veranlagung die Steuerschuld eines Ehegatten, so kann der andere die Zustimmung zur gemeinsamen steuerlichen Veranlagung nicht verweigern, da dies den Schutz- und Beistandspflichten von Eheleuten widerspricht und im übrigen während bestehender Ehe auch so abgesprochen und gahandhabt wurde.
Hatte also während des Zusammenlebens ein Ehegatte Steuerklasse III und der andere V, darf dies von dem Ehegatten mit der ungünstigeren Steuerklasse rückwirkend nicht für Zeiträume, in denen die Ehegatten noch gemeinsam gewirtschaftet haben, durch eine getrennte Veranlagung geändert werden.
Soweit während der Trennung der Ehegatten steuerrechtlich noch eine gemeinsame Veranlagung möglich ist, besteht im übrigen die Obliegenheit ihr zuzustimmen.
Sollte ein Steuererstattung aufgrund der durchgeführten Veranlagung erfolgt sein, ist diese gem. dem Anteil der WEhegatten hieran intern auszugleichen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 27.11.2008 | 19:53

Das heisst was für mich in zahlen? Wenn meine Frau aufgrund der Steuerklasse V bei einer getrennten Veranlagung 1000 Euro hätte bekommen sollen, vom Finanzamt, so müsste ICH bei einer gemeinsamen Veranlagung die 1000 Euro überweisen? oder wie ist das zu verstehen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.11.2008 | 14:09

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Soweit Sie eine Steuererstattung, d. h. eine Rückzahlung zuviel bezahlter Steuern durch das Finanzamt für das Jahr 2007 erhalten haben, ist diese intern aufzuteilen;
Sie sind jedoch nicht verpflichtet, Ihrer Frau den Steuernachteil, d. h. den Betrag von 1.000,00 €, den sie durch Steuerklasse V hatte, zu ersetzen.
Sie haben im Jahr 2007 ja zumindest noch teilweise zusammengelebt, so dass Sie einen - familienrechtlichen - Anspruch auf gemeinsame Veranlagung haben.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 27.11.2008 | 23:12


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