Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
141.861 Fragen, 59.566 Anwaltsbewertungen
450.421
Registrierte
Nutzer
businessandmore.de Anwalt? Hier lang  | 1 Anwalt online

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Geldforderung


16.09.2004 14:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Sehr geehrtes Juristenteam,
da ich als Schöffin arbeite habe ich zwar ein gesundes Gerechtempfinden , aber es hat mich jetzt pers.+ priv. "erwischt" und empört mich sehr!
Ich habe durch Rückübertragung eines Hauses (war seit 1987) mein Eigentum eine Summe als Abfindung erhalten.Ich hatte bis vor 10 Jahren einen Lebenspartner (9)Jahre) der mir ab und zu in meinem Namen in Berlin einige Behördengänge abnahm und dabei auch meine lieben Eltern besuchte. Ich versorgte ihn dafür in allen häuslichen Dingen.. so wie es sich gehört in einer Partnerschaft-Geben und nehmen!
Jetzt hat mich dieser Herr angeschrieben und meint "Ich will 20 % dieser Summe die du erhalten hast " Steht mir juristisch, ethisch und moralisch zu!--- Sonst geh ich zum Gericht!!
Da sich diese Partnerschaft sehr unschön trennte und er mir auch von unserem gemeinsam erworbenen Hausrat nicht ein Stück anbgab, bin ich nicht der Meinung, dass ihm Rechtlich eine Summe zusteht! Das er mir ab und zu Behördenwege abnahm habe ich als normale Partnerschaftshilfe gesehen.
Wie verhalte ich mich, was muss ich beachten, da er sofort mit "Verklagen " drohte!???
Danke sehr für Ihre Hilfe !
Mit freundlichen Grüßen
16.09.2004 | 17:52

Antwort

von


767 Bewertungen
Sehr geehrte Ratsuchende,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich sehe keinen Grund, weshalb Sie dem Begehren Ihres ehemaligen Lebensgefährten nachkommen sollten. Sofern zwischen Ihnen keine Vergütung für seine "Behördengänge" und Erledigungen vereinbart war, dürfte es sich dabei um reine Gefälligkeiten gehandelt haben.

Wie er nun darauf kommt, ihm stünden gar 20% des Betrages, den Sie offenbar als Entschädigungszahlung erhalten haben, bleibt sein Geheimnis.

Sodann besteht natürlich auch die Möglichkeit, Feststellungsklage auf Feststellung des Nichtbestehens einer Forderung zu erheben. Damit könnten Sie gerichtlich klären lassen, daß seine Forderung zu Unrecht geltend gemacht wurde. Allerdings wäre das mit mehr Aufwand und Arbeit verbunden, als ich Ihnen im jetztigen Stadium anraten möchte. Auch hätten Sie zunächst die Kosten dieser Klage zu tragen.

Sie können seine Forderung nun ignorieren; sie können ihm natürlich auch antworten, daß seine Forderung für Sie rechtlich nicht nachvollziehbar sei und er sie doch bitte begründen möge. Dann sollten Sie ggf. mit einem Rechtsanwalt seine unberechtigte Forderung zurückweisen lassen.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Andreas Schwartmann

ANTWORT VON

Köln

767 Bewertungen
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Miet und Pachtrecht, Zivilrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Internet und Computerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 53762 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Top Leistung und sehr zufrieden. Ausführliche Antwort und sehr gut auf die Situation mit Eventualitäten eingegangen. Schnelle Antwort auf auf meine Nachfrage. Uneingeschränkt ... ...
5,0/5,0
Alles wirklich super!!! Vielen Dank! ...
5,0/5,0
Alles top ...