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Geld von Großmutter bekommen


| 13.11.2014 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Folgender Sachverhalt : Im Jahr 2006 gab mir meine Großmutter ( damals hatten wir noch ein gutes Verhältnis ) 1500 € ohne Nachweis für eine Kfz Reparatur mit dem Hinweis zahlst Du mir halt auf Raten wieder zurück. Da ich bis 2007 nichts zurückzahlen konnte bekam ich einen bösen Brief von ihr mit dem Hinweis das sie das Geld nebenbei zur ihrer Sozialhilfe dazu verdient hat, und ab nun eine regelmäßige Ratenrückzahlung verlange. Diese konnte ich mir aber immer noch nicht leisten.
Im Dezember 2008 hatte ich mit dem Auto meines jüngeren Bruders einen Unfall Totalschaden, worauf sich plötzlich wiederum die Großmutter anbot ( obwohl von den 1500 € erst sporadisch 450 € von mir zurückbezahlt wurden ) meinen Bruder 1975 € für ein anderes Auto zur Verfügung zu stellen, die ich ihr dann halt auch zurückzahlen soll. Mein Bruder ging natürlich auf das Angebot ein.
Ich habe nach den 450 € keine weiteren Zahlungen geleistet.
Im Mai 2010 kam dann ein Brief von einen Anwalt der eine sofortige Gesamtforderung von 3025 € zur Zahlung verlange.
Ab Juni 2010 vereinbarte ich dann mit meiner Großmutter eine monatliche Rückzahlung in Höhe von 20 €, der ich bis August 2014 auch regelmäßig nachkam, diese dann aber nachdem die 1500 € zurückbezahlt wurden eingestellt habe.
Jetzt kam ein Brief vom Amtsgericht Antrag auf Bewilligung der PKH worauf ich innerhalb 2 Wochen Stellung nehmen kann und ein Brief des damaligen Anwaltes von 2010 mit Antrag auf Prozesskostenhilfe , Klage . Darin sind jetzt folgende Beträge aufgelistet Hauptforderung 1705 € zuzüglich 5% Zinsen über den jeweiligen Basiszins seit Rechtshängigkeit.Die Forderung kommt so zustande 1500 € + 1975 € - 450 € - 920 € für die 51 monatlichen Raten - 400 € nach Einstellung der Ratenzahlung. Diese 400 € habe ich nie geleistet, auch die andere Rechnung stimmt nicht, da 51 Monatsraten 1020 € ausmachen. Anmerken möchte ich noch das in dem Schreiben des Anwaltes steht, dass die Auszahlung der 1500 € am 01.01.2009 stattfand und die weitere dann später über 1975 € für eine KFZ Reparatur. Die Auszahlung über 1500 € war aber nachweislich anhand des Briefes 2006, und die 1975 € an meinen Bruder nachweislich im Dezember 2008. Kann es sein da meine Großmutter ab 2009 keine Sozialhilfe mehr bezog sondern in Altersrente ging mit dem Datum geschummelt wird ?
Meine eigentlichen Fragen was soll oder kann ich mit dem o.g.Schreiben des Amtsgerichtes machen, und welche Aussichten gibt es wenn die Sache doch mündlich vor Gericht verhandelt wird ?
Ich weiß der ganze Fall klingt hart und herzlos, wer aber unsere familiäre Situation kennt würde ihn verstehen.
13.11.2014 | 15:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Forderung der Großmutter ist verjährt. Die Frist beträgt drei Jahre, sie beginnt mit der ersten Rückforderung, sofern kein konkretes Fälligkeitsdatum genannt ist.

Schicken Sie der Großmutter und dem Anwalt einen Brief, in dem Sie Verjährung geltend machen. Parallel teilen Sie dem Gericht mit, dass die Berechnung und die Daten falsch sind UND dass Sie Verjährung geltend machen, die Klage daher aussichtslos ist.

Wenn Sie Verjährung geltend machen, ist die Forderung untergegangen, die Großmutter ist dann chancenlos.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 14.11.2014 | 10:35

Sehr geehrter Herr Weber,
erstmal Herzlichen Dank für Ihre Antwort, die ich aber nochmals hinterfragen muss.
Sie sagen die Forderung ist verjährt, aber was ist mit § 212 BGB da ich bis August 2014 ja die 1500 € in Raten zurückbezahlt habe ?
Und wenn ich dem Gericht mitteile dass die Berechnung und die Daten falsch sind und dass ich Verjährung geltend mache, soll ich den Brief von 2007 mit einreichen, und dies auf dem gleichen Weg mit der Stellungsnahme zum Antrag der PKH der Großmutter als Klageerwiderung bezeichnen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2014 | 19:26

Sehr geehrter Ratsuchender,

danke für den Hinweis auf 2014. Da die letzte Ratenzahlung in diesem Jahr erfolgte, ist die Verjährung in der Tat gemäß § 212 BGB noch nicht eingetreten.

Sie sollten dem Gericht mitteilen, dass die Daten und die Berechnungen falsch sind, soweit die Fehler zu Ihren Ungunsten sind. Soweit die Gegenseite aber Zahlungen von Ihnen behauptet, die Sie nie geleistet haben, sollten Sie zu den entsprechenden Details einfach schweigen. Kurz: Weisen Sie auf die Fehler hin, aber nicht auf die eingerechnete Zahlung von € 400.

Den Brief von 2007 sollten Sie als Beweis für die Fehler der Gegenseite vorlegen, allerdings als Kopie, nicht als Original!

Das sollten Sie gleich mit der Stellungnahme übersenden, und auch als Klageerwiderung bezeichnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 22.11.2014 | 09:55


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