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Gegenstände zurückbehalten


14.12.2010 17:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Mann und ich leben in Trennung und wollen uns scheiden lassen. Vor zwei Jahren lieh ich ihm 20 000,- Euro (mit enstprechendem "Darlehens"- Vermerk auf der Banküberweisung), nachdem er mir versprochen hatte, es baldmöglichst zurück zu zahlen. Inzwischen habe ich durch zahlreiche andere Gläubiger erfahren, dass zu diesem Zeitpunkt schon etliche Leute einen Titel hatten, mein Mann unendlich verschuldet war/ist und zu keinem Zeitpunkt jemals die Möglichkeit bestand, dass ich das Geld zurückbezahlt bekomme. Sämtliche Mahnungen ignorierte er. Nächsten Monat ist deswegen auch ein Gerichtstermin angesetzt.
Nun habe ich ein paar seiner Wertgegenstände einbehalten als Sicherheit, die ich ihm zurückgeben möchte, wenn er seine Schulden bei mir bezahlt hat. Das habe ich ihm auch schriftlich mitgeteilt. Jetzt hat mich mein Mann wegen Unterschlagung angezeigt.
Was soll ich tun?

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Eine Unterschlagung gem. § 246 StGB setzt voraus, dass Sie eine Zueignungsabsicht hätten. Dies liegt nach Ihrer Schilderung nicht vor, denn Sie wollen sie nur zur sicherstellen.

Teilen Sie Ihrem Mann/der Staatsanwaltschaft dies so mit.

Wenn Ihr Mann nicht zurückzahlen konnte, läge ein Betrug sehr nahe. Sie könnten ihn deswegen anzeigen.

Empfehlen würde ich Ihnen, erst einmal den Termin im Januar abzuwarten und dann zu entscheiden.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2010 | 17:32

Vielen Dank für Ihre gute Nachricht. Wichtig für mich ist zu wissen, ob ich die Dinge vorerst auch einbehalten kann.
Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2010 | 17:35

Sehr geehrte Fragestellerin,

Voraussetzung wäre natürlich, dass Sie sich die Gegenstände nicht von woanders zu sich geholt hätten.
Dies dürfte bei dem Vorwirf der Unterschlagung aber wohl nicht der FAll sein.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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