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Gebühren bei Auslandsüberweisung


12.09.2004 23:18 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von



Ich habe über die Postbank 600 Euro nach Thailand überwiesen. Nach drei Wochen kam die Überweisung zurück mit der Begründung: Das Empfängerkonto existiert nicht (Account does not exist).
Leider wurden von den ehemals 600 Euro nur noch 560 Euro rücküberwiesen, der Rest seien "Gebühren und Wechselkursverluste", und zwar 9 € die (planmäßigen) Überweisungsspesen der Postbank, der Rest Gebühren der thailändischen Seite.

Ich kann mühelos nachweisen, dass das Empfängerkonto, wie auf der Überweisung angegeben, existiert. Vermutlich wurde bei der Empfängerbank in Thailand ein Fehler gemacht. Die Postbank sagt, sie habe nichts falsch gemacht, da sie meine Angaben exakt per SWIFT übermittelt habe (den Nachweis haben sie mir zugeschickt). Was die fremde Bank tut, unterliege nicht ihrem Einfluß und sie könne insoweit dafür auch nicht haften.

Nun die Frage:
1.) Ich habe der Postbank einen Überweisungsauftrag erteilt, der 9 € Spesen kostet. Dieser Auftrag wurde nicht ausgeführt.
2.) Ich habe alle Angaben richtig gemacht.
Frage: Muss ich nun tolerieren, dass mir 40 € verlustig gehen? Und: Muss ich zukünftig immer zittern, ob jeder in der Kette richtig arbeitet, weil ich ansonsten wieder mein Geld verliere?
13.09.2004 | 07:34

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrter Rechtssuchender,

Leider haben Sie nicht genannt, um was für eine Art von Schulden es sich gehalten hat.

Grundsätzlich haben Sie die Kosten einer Überweisung zu tragen. Diese ergibt sich aus §270 I BGB, dieser lautet:

§270 (1) "Geld hat der Schuldner im Zweifel auf seine Gefahr und seine Kosten dem Gläubiger an dessen Wohnsitz zu übermitteln."

Es erscheint mir auch sehr zweifelhaft, daß die Bank einen Fehler gemacht hat. Kontrollieren Sie bitte alle Zahlen (insbesondere den SWIF-Code) nochmals.

Sollten Sie wirklich nachweisen, können, daß die Daten richtig waren und das Konto existiert, so haben Sie natürlich - theoretisch - gegen die Bank aus Thailand einen Anspruch auf Schadensersatz (der sich auch auf die Wechselkursverluste bezieht). Problematisch ist nur, daß Sie diesen Anspruch wohl kaum durchsetzen können.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Klaus Wille
Breite Str. 147-151
50667 Köln
www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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