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Gebrauchtwagenkauf mit TÜV-relevanten Mängeln


31.08.2004 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Vor 2 Wochen kaufte ich von Privat einen PKW, der auf Grund eines TÜV-Vollgutachtens ($21 StVZO) ca. 4 Wochen vor dem Kauf die Betriebserlaubnis wiedererlangte. Nunmehr wurden u.a. folgende Mängel bekannt, die nach mdl. Auskunft eines DEKRA-Prüfingenieurs hätten unter allen Umständen gefunden werden müssen und die niemals zur erfolgreichen Erlangung der Betriebserlaubnis geführt hätten: 1 cm großes Rostloch im Schweller, 2cm-Riss im Rahmenteil Geweih, Risse im tragenden Teil der vorderen Radkästen links und rechts, unterschiedliche Scheinwerferbestückung rechts und links (Halogen, Bilux).

Da der Verkäufer Angestellter einer Autoreparaturwerkstatt ist, besteht meinerseits der begründete Verdacht, dass es zu offensichtlichen Unregelmäßigkeiten bei der Ausstellung des Vollgutachtens gekommen ist.

1. Auf Grund der geschilderten Umstände habe ich das Vertrauen in die Seriosität des Verkäufers verloren und möchte vom Kaufvertrag zurücktreten. Bin ich auf Grund der Lage der Dinge dazu berechtigt?

2. Wie muss ich korrekt vorgehen?

Mit freundlichen Grüßen
31.08.2004 | 11:59

Antwort

von


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Guten Tag,

Sie möchten einen Kaufvertrag rückabwickeln, weil Sie über die Qualität des PKW falsche Vorstellungen hatten.

Ihr Verdacht ist, dass Sie von dem Verkäufer bewusst getäuscht wurden. Dieser ist offenbar Fachmann und hätte daher die schwerwiegenden Fehler erkennen müssen und Sie darauf hinweisen müssen. Da ein solcher Hinweis unterblieb, sollten Sie von dem VertraG WEGEN ARGLISTIGER Täuschung zurücktreten, der Vertrag wäre dann rück abzuwickeln, notfalls über ein Gericht, wenn keine freiwillige Bereitschaft besteht.

Denkbar ist auch, gegen den Aussteller des Vollgutaxchtens, das offenbar sachlich falsch ist, vorzugehen und Schadenersatz zu verlangen, die Voraussetzungen für eine sog. Drittschadensliquidation sind aber rechtlich kompliziert,

Schließlich können Sie auch, v.a. zwecks weiterer Sachverhaltsaufklärung, Strafanzeige wegen Betrugs stellen, am Besten gegen Unbekannt, da das Verhältnis des TÜV Mitarbeiters zum Verkäufer Ihnen ja nicht genau bekannt ist.

Das viel zu beachten ist, rate ich Ihnen dringend, umgehend einen Rechtsanwalt aufzusuchen, natürlich stehe auch ich zu Ihrer weiteren Verfügung.

Mit freundlichen grüßen


Ralf Thormann, Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Recklinghausen


Rechtsanwalt Ralf Thormann

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