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Gebäude-Abschreibung einer Eigentumswohnung


| 03.12.2008 18:22 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde


Sehr geehrte Damen und Herren,

durch Erbschaft besitze ich seit dem 01.01.2005 eine Eigentumswohnung, die vermietet ist.

Ich habe den „Einheitswertbescheid“ und den „Bescheid über die gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke der Erbschaftsteuer“ erhalten.

Bisher habe ich bei der Einkommensteuererklärung die Abschreibung der Eigentumswohnung mit den Angaben des bisherigen Besitzers vorgenommen.

Ich möchte jedoch die höheren fiktiven Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Erbschaft berücksichtigen.

• Welche Schritte muss ich hierzu unternehmen?

• Wie kann der Wert der Eigentumswohnung zum Zeitpunkt des Erbfalles ermittelt werden und wer setzt ihn letztlich fest?

• Kann auch rückwirkend, ab dem 01.01.2005, die höhere Abschreibung erfolgen?


Mit freundlichen Grüßen
03.12.2008 | 18:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Die höheren fiktiven Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Erbschaft können Sie leider NICHT berücksichtigen, denn die Gebäude-Abschreibung richtet sich nach § 11d EStDV bei einem unentgeltlichen Erwerb (z. B. durch Erbschaft) zwingend nach den Anschaffungskosten des Rechtsvorgängers.

Sie können deshalb – wie bisher – in der ESt-Erklärung nur die Abschreibung des Rechtsvorgängers fortführen.

Die beiden Bescheide, die Sie erhalten haben, ändern daran nichts:
Der Einheitswertbescheid wird lediglich für Zwecke der Grundsteuer benötigt (§ 13 Abs. 1 GrStG) und der Grundbesitzwert gilt nur für Zwecke der Erbschaftsteuer (§ 12 Abs. 3 ErbStG).

Ich bedauere, Ihnen keine bessere Nachricht zukommen lassen zu können, hoffe aber trotzdem, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.

Mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
Rechtsanwalt, Dipl.-Finanzwirt


Bewertung des Fragestellers 07.12.2008 | 16:34


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